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Endlich vorbei

Für jeden Sportler sind die Olympischen Spiele das Ziel seiner ganzen Bemühungen und für den Sportfreund ein absolutes Fest des Sportes. Was da aber in Italien abging, war alles anderes als fairer Sport. In der Antike galt, dass während der Spiele alle Feindschaft ruhte und der Wettkampf das Maß aller Dinge war. Das scheint aber immer mehr in Vergessenheit geraten zu sein. Neben all den technischen Pannen und Unzulänglichkeiten waren es immer wieder bewusste Regelverstöße und Betrugsversuche, Proteste, politische Vereinnahmung und persönliche Beleidigungen, die mehr für Aufregung sorgten als die Wettkämpfe. Selbst bis unter die Gürtellinie der Männer gehen Versuche, sich Vorteile zu verschaffen. Künstliche Penisvergrößerung, um mehr Anzugsfläche beim Skispringen zu haben, wie abgefeimt ist so was? Es ist schlimm, wie Olympia immer mehr zur reinen Geschäftemacherei mutiert und politisch missbraucht wird. Irgendwie erinnert das Ganze an den Roman "Die Tribute von Pamen" von S. Collins, wo der Wettkampf immer mehr pervertiert und alle fairen Regeln nicht mehr gelten.

Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin, 20.02.2026

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