Mecklenburger Blitz
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Leserbriefe
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energiewende-2
Werter Herr Ahrend, machen Sie es sich nicht zu einfach, nur die Gewinne der Ölkonzerne anzuprangern? Der allerschlimmste Preistreiber ist doch der gierige Staat, der den Bürgern schamlos in die Taschen greift. Zum Preis der Kraftstoffe kommt noch: Energiesteuer, CO₂-Steuer, Mehrwertsteuer, politisch gewollte Beimischung von zehn Prozent Ethanol (macht circa fünf bis sechs Cent und drei Prozent Mehrverbrauch – man diskutiert bereits über E 20 (!). Da sind wir bei circa 50 Prozent Steuern. Sie sehen, der Staat hat schon gehandelt, aber nicht im Sinne der Bürger. Jetzt redet man über Beimischungen bei den Heizmedien Gas und Heizöl, die sogenannte »Biotreppe«. Wieder eine staatlich vorgesehene Erhöhung ... Beim Strompreis haben wir ja eine ähnliche Situation. Da hat eine promivierte Physikerin dem Atomstromausstieg zugestimmt, weil wir in Deutschland ja jede Woche Erdbeben und Tsunamis haben. Ein gewisser Herr Trittin hat uns weisgemacht, der Atomausstieg kostet soviel wie eine Kugel Eis und ein Märchenerzähler hat der Atomindustrie den Todesstoß versetzt. Funktionsfähige Kraftwerke konnten nicht schnell genug außer Betrieb genommen werden. Man könnte an die Bilderstürmerei der Taliban erinnert sein. Der Stromkunde zahlt für Strom, der zwar erzeugt, aber nicht verbraucht werden kann, nur weil gewissen handelnden Personen nicht klar war, dass der Strom auch vom Norden in den Süden transportiert werden muss. Jetzt sollen die Lücke Gaskraftwerke schließen ... Eine dümmere Energiewende konnte man nicht organisieren. Wer bezahlt für diese Stümperei? Der Bürger! Eine letzte Bemerkung: Nehmen wir mal an, alle Autofahrer würden sofort E-Autos fahren. Abgesehen davon, dass die Ladeinfrastruktur nicht da ist (genug Strom wahrscheinlich auch nicht), dann würde der Verbrauch von Kraftstoffen brutal einbrechen, damit auch das Steuerergebnis. Aber bis dahin haben sich die Politiker schon wieder eine neue Steuer ausgedacht ...mehr... -
wenn-oelkonzerne-gewinnen
... und die Bürger verlieren. Viele Menschen erleben derzeit, wie sich ein altes Muster wiederholt: Große Mineralölkonzerne sichern sich hohe Gewinne, während Autofahrer und Pendler an der Zapfsäule immer stärker belastet werden. Zahlreiche Berichte zeigen, dass die Eingriffe des Kartellamts in der Vergangenheit kaum spürbare Wirkung auf die Preisgestaltung hatten. Für viele Bürger entsteht dadurch der Eindruck, dass wirtschaftliche Machtstrukturen stärker sind als staatliche Kontrolle. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen jeden Euro zweimal umdrehen müssen, wirkt diese Entwicklung wie ein Schlag ins Gesicht. Wer täglich zur Arbeit pendelt, kann die steigenden Kosten nicht einfach »wegdiskutieren«. Sie treffen Familien, Beschäftigte im Schichtdienst, Pflegekräfte, Handwerker – Menschen, die unser Land am Laufen halten. Deshalb erwarten die Bürger zu Recht, dass die Politik jetzt handelt. Nicht irgendwann, nicht nach parteiinternen Debatten, sondern sofort. Es braucht klare Entscheidungen, die spürbar entlasten, statt endloser Diskussionen. Die Menschen wollen Lösungen, keine Schuldzuweisungen. Sie wollen Verlässlichkeit, keine politischen Scharmützel. Und sie wollen eine Politik, die ihre Lebenswirklichkeit ernst nimmt. Wenn große Konzerne ihre Interessen durchsetzen können, während die Bevölkerung die steigenden Kosten trägt, dann läuft etwas grundlegend falsch. Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen das erkennen – und entsprechend handeln.mehr... -
oh-mein-rostock
Jetzt wurde in Rostock beschlossen, wer illegal auf öffentlichen Grünflächen parkt, wird stärker zur Kasse gebeten. Statt 20 Euro werden jetzt 55 Euro fällig. In den letzten Jahren wurde stillschweigend darüber weggeschaut. Auf einmal führt das Parken zu erheblichen Schäden auf den Grünflächen. Was für eine Weisheit legt Frau Dr. Fischer-Gäde von den Grünen, Senatorin für Umwelt- und Klimaschutz, an den Tag, keine Frage sind die Kassen leer in Rostock. Es ist allgemein bekannt, dass Parken auf angelegten Grünflächen verboten ist. Es gibt Ausnahmen, die aber ausgeschildert sind. Das Gleiche gilt auch für Gehwege und Feuerwehrzufahrten, denn Feuerwehrzufahrten können Menschenleben retten. Der Hauptgrund ist doch der, in den Wohngebieten parken allein in Schmarl circa 100 Betriebs-Kfz, die den Bürgern die Parkplätze wegnehmen. Aus der Not weichen manche Bürger auf Grünflächen, Feuerwehrzufahrten und Gehwegen (gegenüber dem Wossidlo Club) aus. Betriebs-Kfz sollten, auch aus Versicherungsgründen, grundsätzlich auf dem Betriebsgelände abgestellt werden, darüber sollte sich die Bürgerschaft mal Gedanken machen. Ausnahmen kann es nur geben, wenn Kleinunternehmen, zum Beispiel Pflegestützpunkt DRK Schmarl, seinen Standort im Stadtteil haben, was dem Allgemeinwohl dient. Ja, die Grünen und die Bürgerschaft haben immer neue Ideen, wenn die Kassen leer sind. Eine Frage, hat sich die Bürgerschaft einmal Gedanken gemacht, warum ein Unternehmen den Parkplatz im Kolumbusring verkommen lässt und warum auf den Parkplätzen kein Grünschnitt erfolgt. Man spricht von Sauberkeit und Ordnung, aber nur vor der eigenen Haustür.mehr... -
das-laechende-gesicht
Am 02.04.2026 habe ich an einer Veranstaltung teilgenomen, die unter dem Moto '' Sprechen & Zuhören'' in der Stadtbibliothek Wismar stattfand. Das Programm so strukutriet, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in sechs Gruppen verteilt wurden, um darüber zu sprechen, wie die Wismarer nach der Bürgermeisterwahl denken, was sie sich wünschen und welche Sorgen sie darüber haben. Jedes Mitglied der Gruppe sollte in vier Runde für jeweils drei Minuten sprechen, während die anderen ohne Beurteilung nur zuhören sollten. In der Gruppe, in der ich war, äußerte eine Frau ihre Meinung. Sie wünschte sich, dass alle Wismarer sich auf der Straße, auf dem Markt und an öffentlichen Orten mit einem lächelnden Gesicht begegnen. Damals dachte ich, dass es nur eine einfache Äußerung sei. Aber später beschäftigte mich dieser Gedanke weiter und motivierte mich, tiefer darüber nachzudenken und die vielen positiven Auswirkungen auf die Gesellschaft zu erkennen. Wenn die Bürgerinnen und Bürger sich mit einem lächenden Gesicht begegnen, steigert das die fröhliche Stimmung und vermittelt Sicherheit. Dadurch fühlt sich jeder in der Gesellschaft wohler und entwickelt mehr Vertrauen. Außerdem stärkt dies den Zusammenheit und die Kooperation zwischen den Menschen. Eine Kooperation zwischen den Menschen. Ein kooperatives Gefühl unter den Bürgerinnen und Bürgern hilft der Gesellschaft, Probleme und schwierige Situationen besser zu bewältigen. Gute Stimmung führt zu Vertauen, und Vertrauen verursacht mehr Kooperation zwischen den Menschen. Kooperation hilft der Gesellschaft, schwierge Situationen und schlechte Lagen besser zu meistern, und stärkt zugleich das positive Gefühl unter den Menschen. Dieser Kreislauf unterstüzt die gesamte Gemeischaft. Obwohl das Lächeln in verschiedenen Kulturen und Situationen unterschiedliche Bedeutungen haben kann und man dabei aufmerksam sein sollte, bringt ein lächelndes Gesicht insgesamt viele positive soziale Auswirkungen mit sich. Das bedeutet, dass ein kleiner Schritt eine große Entwicklung bewirken kann.mehr... -
denn-bei-der-post
Denn bei der Post geht's nicht so schnell, so singt die Christel von der Post in einer bekannten Operette. Das stimmt aber nur zum Teil. Auf manchen Gebieten geht es doch sehr schnell bei der Post, nämlich bei Schließungen von Poststellen und Portoerhöhungen. Künftig wird es in der Schweriner Innenstadt keine Post mehr geben. Die bisherige Poststelle am Marienplatz wird auch noch geschlossen, und Postleistungen sollen irgendwo in Geschäften verlagert werden. Früher war die Post mal ein Staatsbetrieb und Postleistungen waren ein Teil der staatlichen Hoheit und Grundversorgung. Mit der Privatisierung der Post und der Bahn hat sich der Staat aus seiner Verantwortung geschlichen und dem Chaos Tür und Tor geöffnet. Es geht in diesen Unternehmen nur noch um Gewinn, der Kunde ist nur noch der Bezahler. Immer weniger und schlechtere Leistung bei ständig steigenden Tarifen. Und niemand hält das auf, weil der Staat keinen Einfluss mehr darauf hat, trotz Steuergelder für die Unternehmen. Auf Kritik der Schweriner Stadtoberen an dem Vorgehen der Post antwortete diese, aus ihrer Sicht hätte man in Deutschland genügend Postämter und im Durchschnitt seien die Bürger ausreichend versorgt. Ein Sprichwort sagt, im Durchschnitt war der Graben einen Meter tief, trotzdem ist die Kuh ersoffen.mehr...