Mecklenburger Blitz
In der Mecklenburger Blitz Verlag und Werbeagentur GmbH & Co. KG erscheint mit einer Gesamtauflage von über 800.000 Exemplaren in sieben Verlagen und 19 Ausgaben flächendeckend das auflagenstärkste Anzeigenblatt in Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind der kompetente Partner und wirkungsstarke Werbeträger der lokalen und regionalen Wirtschaft vor Ort.
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Leserbriefe
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zu-bevorstehenden-wahlen
Der Wahlkampf ist längst eröffnet, Parteien stellen ihr Programm vor. Da gibt es Programme die an »Schlösser die im Monde liegen« Glauben lassen, aber keine Angst, diese lösen sich nach der Wahl in Luftschlösser auf. Auf Wahlplakaten zum Beispiel an Laternenmasten lächeln einem Gesichter entgegen, »gib mir deine Stimme« sagen sie und nach der Wahl »so, jetzt bringen wir dir erstmal Flötentöne bei«. Der aufmerksame Wähler wird sich erinnern an Aussagen, Versprechungen aller Art, Taten in politischer und/oder wirtschaftlicher Art und entscheiden, wo mache ich mein Kreuz. Denn nicht wählen ist der falsche Weg. Herr Peters hätte den Vorschlag einer Minderheitsregierung, ohne AfD und Linke. Beim gegenwärtigen prozentualen Anteil der Parteien dürfte dies etwas schwierig werden. Dem geneigten Leser überlasse ich die eventuelle Summierung der Anteile.mehr... -
geheimhaltung-zum-staatswohl
Während Kanzler Merz die »stärkste konventionelle Armee Europas« will, und den »Führungsanspruch Deutschlands« proklamiert, plaudern Pistorius und sein Lieblingsgeneral Breuer über den Umfang von »460.000 Soldatinnen und Soldaten«. London, Paris und Warschau sehen skeptisch diesen neuen deutschen »Führungsanspruch«. Im 2+4-Vertrag (Art. 3) war die BW Grenze auf 370.000 »Soldaten unter Waffen« begrenzt. Die Berliner Zeitung zitierte Breuer: ... die »neue Militärstrategie« ist ein »großer Schritt nach vorne.« Zahlen: »Streng geheim – sonst könnten wir Putin auch in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen«. Wenn mit hohem Sold und Zusatz BW-Soldaten an der Grenze zu Russland »abschrecken sollen«, könnten das auch »Produktionszahlen«. Diese werden schon von den börsennotierten Unternehmen der Waffenschmieden für die Aktionärsfantasien breitgetreten, ob Unterwäschezahlen oder 687 zusätzliche Puma (15 Milliarden Euro) oder jährlich mindestens 100 neue Leoparden 2A8 (15 Mille das Stück). Pistorius: »Wir haben unseren Plan ... wir haben das Geld ...« Wenn Kanzler Scholz noch zögerte Taurus zu liefern, setzt die CDU/SPD auf »täuschen und tarnen« und Abbau des »Sozialstaates«. Die ab Januar verschickten Fragebögen brachte die Frage nach der »Kriegsdienstverweigerung« (Grundrecht im GG) auf. Bisher waren sie offen, für 2024 wurden rund 3.000 solcher Anträge gemeldet, für 2025 rund 7.700. Neuerdings: Geheimhaltungsgrad »VS - Nur für den Dienstgebrauch«, berichtete die jw am 16. Juni 2026. Die Schülerdemos gegen Wehrpflicht und Militarisierung fanden kaum den Weg in die ÖR-Berichte. Am 22. Juni ist der 85. Jahrestag des Überfalls auf die SU. Zu den über drei Millionen Wehrmachtssoldaten und SS-Einheiten gehörten zwei Brüder meines Vaters, als einfache Wehrmachtssoldaten, beide kamen nicht wieder. Heute, trotz nie wieder, wieder gen Osten. Wie ist die Merz-Äußerung: »Ohne Larmoyanz« (fr. zu weinerlich) es sei schwerer eine wohlhabende Gesellschaft umzubauen, als nach einem Krieg wieder aufzubauen. Die Zeche zahlen wir!mehr... -
besseres-fruehkindliches-bildungsangebot
Es ist keine Hiobsbotschaft, sondern lange bekannt. Auch der Nationale Bildungsbericht 2026 sagt nichts anderes. Obwohl zwischen 2024 bis 2026 große und kleine Programme, genau sind es 347 Maßnahmen der Länder und 13 Maßnahmen der Bund im Bereich Bildung. Die Ungleichheit in der Bildung ist nicht sonderlich verbessert worden. Als Ursache sieht der Bildungsbericht, dass diese Maßnahmen meistens auf die Schule abzielt. Ein Großteil der Ungleichheit geschieht aber vor der Einschulung. Eine schlechte Vorbereitung auf die Schulzeit bedeutet eine Vererbung nicht vorhandener Kompetenzen. Es ist also weniger eine Geldfrage als die Frage der Richtungsänderung. Der drastische Ausbau der Kitas wurde geschafft. Nun geht es um ein besseres frühkindliches Bildungsangebot. Baden-Württemberg zum Beispiel führte eine Kita-Pflicht vor dem ersten Schuljahr ein. Aber nur 8 der 16 Länder schreiben eine Sprachförderung vor. Mit Emotionen spielen (dem Land geht es nur noch schlecht), die Unterstützung der Ukraine und die Modernisierung der Bundeswehr gegen die Bildungspolitik auszuspielen kann man natürlich auch.mehr... -
danke-16
Ich möchte mich sehr herzlich beim Pflegecampus Lobetal in Lübtheen bedanken für meine Kurzzeitpflege vom 19. Mai bis 2. Juni. Das Personal unter der Leitung von Peggy Grünwoldt leistet vorbildliche Arbeit mit ganz viel Herzenswärme gegenüber vielen Demenzkranken uralten Menschen. Dem Tag täglich gerecht zu werden ist eine Mammutaufgabe. Ich ziehe den Hut für das, was Sie leisten mit viel Liebe den alten Menschen gegenüber.mehr... -
kriege-eine-erfindung-der-menschen
Gegenwärtig finden weltweit einige Dutzend kriegerische Auseinanderset-zungen, sowohl zwischen Staaten als auch innerstaatlich begrenzt, statt. In der Menschheitsgeschichte zurückblickend beginnt die Zeit des modernen Menschen vor etwa 300.000 Jahren. Nach dem Ende der letzten Eiszeit, vor etwa 12.000 Jahren, ging das ständige Umherziehen auf der Suche nach Nahrung zu Ende. Die Menschen begannen mit Ackerbau und Tierhaltung, sie wurden sesshaft und bildeten Eigentum von landwirtschaftlich zu nutzenden Flächen und von Vorräten. Bis zu dieser Zeit lebten die Menschen friedlich zusammen. Manche Gruppen waren bei der Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen und der Tierhaltung erfolgreicher als andere. Dadurch kam es zu Streitigkeiten und gewaltsamen Auseinandersetzungen. Daraus entwickelten sich in der Folge immer größere Kriege. An dieser Stelle ist festzustellen: Kriege sind kein Naturgesetz, sie entstanden nicht durch ein genetisch vorprogrammiertes Verhalten, sondern durch eine Überlegung der damaligen Menschen: Mit Gewalt komme ich schneller zum Ziel, als mit Kooperation und gegenseitiger Hilfe. In den drei letzten großen Kriegen in Europa (Napoleonischen Kriege, Erster Weltkrieg und Zweiter Weltkrieg) waren die Angreifer am Ende die Unterlegenen. Außer Millionen Toten, zerstörten Gebäuden, Verkehrsverbindungen, Fabriken usw., hohen Kosten und Landverlust wurden die Kriegsziele weit verfehlt. Unsere gesamte menschliche Gesellschaft hat die Wahl zwischen: 1. unsere friedliche, kooperativen Instinkte (wie Diplomatie und Völkerrecht) zu stärken und damit Kriege zu verhindern oder 2. man lässt der vor wenigen Jahrtausenden erfundenen Konfliktlösung durch Kriege seinen freien Lauf. Bei der zweiten Variante riskiert die Menschheit ihren Untergang. Im vergangenen Jahr betrugen die weltweiten Rüstungsausgaben 2,9 Billio-nen Dollar. Deutschland ist mit 114 Milliarden Dollar daran beteiligt. Diese Ausgaben haben nur den Zweck, Menschen zu töten und Gebäude, Brücken, Verkehrswege usw. zu zerstören. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich weltweit alle gegenwärtigen Regie-rungen für eine friedliche Zukunft ohne Krieg entscheiden.mehr...