Mecklenburger Blitz
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Leserbriefe
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Zum Leserbrief "Lektion fürs Leben", BLITZ vom 23. Juli 2026: Hallo Herr Hubert, nein, ich bin nicht der Schreiber des Beitrages, den Sie vielleicht meinen. Ich muss auch nicht klagen, sondern greife Probleme auf, um sie zu verändern. Und davon gibt es genug! Aber, dazu muss man die Probleme auch erst einmal erkennen und benennen. Schönreden und Lobesgesang helfen dabei auch nicht. Man muss schon konkret werden und miteinander sprechen. In Ihrem Beitrag sagen Sie: »Und bei alledem weiß ich, dass in der Politik Fehler gemacht werden, große Fehler vielleicht sogar.« Ja, Fehler passieren. Jeder Mensch macht welche und alle werden sie entschuldigen, wenn es um »spontane oder nicht vorhersehbare Fehler« geht. Doch nicht alles würde ich als solche bezeichnen. Was halten Sie von dieser Situation? Da wird im Zuge der Krankenkassenreform bekannt, dass der Staat zwar Krankenkassenbeiträge für Bürgergeld- und Sozialleistungsempfänger an die Krankenkassen bezahlen muss, es aber seit Jahren nicht getan hat. Dass er jetzt, nach der Reform, wenigstens ein Drittel der Beitragszahlungen leisten will, wird in Polit-Talks als positiv und Fortschritt durch die Reform bezeichnet. »Wieso nur ein Drittel?«, frage ich. Es gibt Regeln und die sollten auch von allen eingehalten werden! Jeder weiß: Zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der Sozialsysteme ist es wichtig, dass auch alle, die Einkünfte haben, ihre festgelegten Beiträge dazu leisten. Und wenn der Staat für die Beitragszahlung der Sozialleistungsbezieher verantwortlich ist, dann hat er es zu tun. Das Argument, es sei ja sowieso Steuergeld, greift hier nicht! Es ist schon ein wesentlicher Unterschied, ob allein die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen mit diesen »offenen und nicht geleisteten Beträgen« belastet werden, oder ob der Steuertopf, in den die Steuern »aller« Zahlungspflichtigen fließen, die Last zu tragen hat. Das Problem ist nur: Wenn im Steuertopf weniger Geld ist, muss dort gespart werden! Es gibt also eine Menge Fragen, die zu diskutieren sind. Und erst, wenn diese »offenen Probleme/befremdlichen (Nicht-)Beitragszahlungen« restlos geklärt und gelöst sind, gibt es eine Chance, dass die Krankenkassenbeiträge in Zukunft stabil bleiben können und dass auch die Zusatzbeträge weniger stark steigen. Es wäre zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung, finde ich! Und wenn wir schon dabei sind, mir drängt sich förmlich die folgende Frage auf: Wie ist es eigentlich mit den Beitragszahlungen der Sozialleistungsempfänger zur Pflege- und Rentenversicherung? Ist hier in der Vergangenheit eine vollständige Bezahlung durch den Staat erfolgt? Diese Fragen sollten wir jetzt noch stellen, bevor das IFG (Informationsfreiheitsgesetz) neu formuliert und verändert wird.mehr... -
einseitige-sichtweisen
Letzte Leserbriefe zum Thema "Russlandkrieg gegen Ukraine": Sehr geehrter Herr Schwarzenberg, ich kann Ihre Aufzählung von einseitigen Fakten - die plötzlich aufkommende Angst vor einem neuen Weltkrieg, die weltweite Erhöhung der Kriegs-Waffen-Produktion, somit Folgen und Lasten für uns alle, die besondere Rolle der USA, der NATO sowie einzelner westlicher, somit leider auch deutscher Politiker dabei - nur teilweise akzeptieren. Warum? In dieser Aufzählung fehlt vollkommen das Wirken der Gegenseite! Wo bleibt Ihr Mitleid mit den ukrainischen Menschen, die schon jahrelang in ständiger Angst leben, welche Drohne sie trifft und wann. Russland hat den Krieg gegen die Ukraine angefangen – und kein anderes Land! Garantiert aus der Erkenntnis heraus, dass die Ukraine für eine Gegenwehr schwach genug ist und mögliche Verbündete ebenso! Das durch Putins geplante und angeordnete Verbrechen gegen die Menschlichkeit dauert inzwischen leider viel zu lange! Mit Sanktionen und guten Worten sind solche respektlosen Typen wie er und Trump, die sich die Welt nach ihren Vorstellungen aufteilen möchten, eben nicht zu stoppen! Es wird also höchste Zeit, solchen feigen Sadisten das Handwerk zu legen. Weil ihnen ganz egal ist, ob dabei Kinder, Frauen, junge und alte Menschen sterben, nur weil es um ökonomische, sprich geopolitische Vorteile geht. Wer wissentlich nebenbei Kliniken, Kindergärten, Schulen mit einem Mausklick kollateral »tröpfchenweise« bombardieren lässt, wichtige Lebensgrundlagen des ukrainischen Volkes zerstört oder wie Trump den Rechtsstaat ignoriert, anstatt sonst übliche rechtsstaatliche Verfahren anzuwenden, dem ist mit Worten niemals beizukommen! Da hilft nur eine Sprache: die harte Hand! Damit ihnen endlich Mal die pure Angst in die Glieder fährt! Aber wie? Und darüber müssen die Bürger jedes betroffenen Landes selbst entscheiden!mehr... -
widerspruch-3
In jedem zugänglichen Landkreisboten des Landkreises LUP kann man lesen: April; Kreißsaal im Krankenhaus Hagenow fertig gestellt = 1,6 Millionen Euro; Mai; 33 Schulbauprojekte für 13 Grund- und 9 Regionale Schulen genehmigt = 38,5 Millionen Euro; Juni; Kurzzeitpflege mit 16 Plätzen entsteht im Krankenhaus Crivitz = 1,5 Millionen Euro; Juli; Um- und Neubauten von Rettungswachen beschlossen = 9 Millionen Euro. Wie viele Handwerker, Baumärkte und Industrieunternehmen wohl davon profitieren. Insgesamt wird MV 540 Millionen Euro aus dem Sondervermögen bekommen. Wie passt das mit »Nur die Rüstungsindustrie floriert«, »Für den einfachen Menschen wird nichts getan« und »Politiker tun nichts« zusammen? Emotional verfasste Meinungen gepaart mit Angst vor Krieg, Stimulierung eigener Egoismen und Politiker fördern nur die Reichen, entstammen wohl eher aus sozialen Medien gewisser Parteien. Einseitigkeit ist fehl am Platz.mehr... -
frieden-oder-krieg-2
Ein Beitrag kürzlich aus der SVZ über das BSW bezüglich der Wahl im September als Friedenspartei spricht mir voll aus dem Herzen. Auch ich habe als Kleinkind den schweren Bombenangriff in Dresden miterleben müssen und kann heute keine Sirene und kein tieffliegendes Flugzeug mehr hören! Deutschland soll keine Zielscheibe als NATO-Hauptquartier und kein amerikanisches Hauptluftwaffenstützpunkt mehr sein, denn ohne Ramstein wären keine US-Drohnen über dem Iran. Wir Deutschen, gerade wegen unserer Vergangenheit, sollten in der Mitte Europas ein Stützpunkt und Bollwerk des Friedens sein und uns auf unsere wahren Werte im christlichen Abendland besinnen und wie Papst Leo immer wieder zum Frieden aufrufen, statt aufzurüsten, Waffen zu liefern, uns immer einzumischen usw., bis es uns selbst wieder trifft. Wissen wir noch, wie es in der zweiten Strophe unserer ehemaligen DDR-Nationalhymne hieß: Glück und Friede sei beschieden Deutschland, unserem Vaterland, alle Welt sehnt sich nach Frieden, reicht den Völkern Eure Hand. Wenn wir brüderlich uns einen, schlagen wir des Volkes Feind. Lasst das Licht des Friedens scheinen, dass nie eine Mutter mehr, ihren Sohn beweint.mehr... -
radikalisierung-in-deutschland
Und wieder ein »bewaffneter« Überfall auf friedlich feiernde Menschen wie in Berlin der Demonstrationszug VSD. Denn als Waffe diente wieder ein Auto. Wie soll/könnte sowas verhindert werden? Hinterher ist man immer schlauer, Experten aller Coleur erklären mir, wie man doch hätte handeln können – nein müssen. Hängt es wirklich mit dem Koran, Sure 9 zusammen, wo es heißt »tötet die Ungläubigen, wo ihr sie findet ...« Wie kann ein Mensch sich so radikalisieren und diesem aus dem Zusammenhang gerissenen Satz folgen und töten? Mir unbegreiflich und man sollte sehr vorsichtig mit dem Problem sein, sehr vorsichtig. Schon Karl Marx sagte schon 1844: »Die Religion ist das Opium für das Volk!« Darf das aber zur Radikalisierung führen? Und wer ist gefährdet, unterliegt diesem Glauben, oder Unglauben? Ein Thema, wofür man so schnell keine Lösung findet. Absolute Sicherheit gibt es nicht, wir sollten aber die Sicherheitsgrenze so hoch wie möglich ansiedeln. Eine Lösung habe ich nicht, bin nur traurig.mehr...
