Mecklenburger Blitz
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Leserbriefe
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nicht-mein-land-oh-doch
Herr Statzkowski sagt etwas sehr Wichtiges. Die Fahne unseres Landes ist nicht rechts, gehört den Rechtsextremen nicht, auch wenn sie versuchen, sie zu vereinnahmen. Sie ist in der Tat ein Teil unserer deutschen Nation. Sie ist nicht dazu da, sich über andere zu erheben und wie eine Monstranz ständig vor sich herzutragen, sondern steht für Freiheit. Sie ist die Fahne unserer Republik und unseres Staatsvolkes, ganz gleich, wo jemandes Wiege mal gestanden hat. Die Fußball-WM zeigt das nur zu deutlich. Unsere Nationalmannschaft hält die Fahne hoch. Neuer, Groß, Nmecha, Kimmich, Rüdiger, Brown, Tah, Schlotterbeck, Amiri, Undav, Beier, … halten sie hoch! Unsere Fans tun dasselbe. … Herrn Höcke dürfte das alles sicher nicht gefallen, stellt er doch nicht nur unsere Nationalmannschaft als solche infrage, sondern neuerdings gar die deutsche Identität aller Deutschen der ehemaligen alten Bundesländer. Der schlechte Witz an der Sache ist, dass er selbst wie auch weitere führende Mitglieder seiner Partei aus diesen Bundesländern stammt und somit von ihm zu deutschsprachigen Amerikanern erklärt werden, hoffend, so eine weitere Spaltung der Gesellschaft zu erreichen. Aber die WM gibt andere Signale. Unsere Fahne spaltet nicht, sondern sie eint! Trotz der Rechtsextremen! Trotz des Herrn H.! … Wählt weise!mehr... -
so-wird-das-michts
Schwach angefangen und dann stark nachgelassen, so lautet ein ironischer Spruch im Sport, um ein Debakel zu beschreiben. Dieser Spruch muss auch für die Bewertung der Bilanz der Bundespolitik leider angewendet werden. Dass Wahlversprechen nur Schall und Rauch sind, wissen die meisten Wähler ohnehin, aber sie erwarten, dass die Regierung wenigstens minimale Schritte erfolgreich geht, um das Land stärker zu machen und dem Volk zu nützen. Was wir aber gerade mit den sogenannten Reformvorhaben erleben, ist ein wirkliches Desaster. Manches ist sicher gut und richtig gedacht, aber das meiste ist nur einseitig zu Lasten der kleinen Leute, die Opfer bringen sollen, nach dem Motto "Wir sitzen alle in einem Boot". Problem ist nur, die Kleinen müssen rudern und die Großen steuern. Denn deren Privilegien bleiben unangetastet! Der sich überall verstärkende Widerstand gegen diese Reformen lässt befürchten, dass es nicht der von Kanzler Merz angekündigte Herbst der Reformen wird, sondern ein Herbst der Streiks und Proteste, der die Gesellschschaft noch tiefer spaltet.mehr... -
rostock-bekommt-einen-city-cube
Mitten auf dem Neuen Markt, umgeben von historischen Gebäuden soll ein containerähnliches, architektonisches Meisterwerk gebaut werden. OZ von heute Lokalnachrichten.mehr... -
gibt-es-noch-hoffnung
Man sagt ja, die Hoffnung stirbt zuletzt, aber haben wir noch Hoffnung, ich glaube nicht. Wir steuern auf einen neuen Krieg hin. Wenn man einigen Leuten glaubt, müssen wir schon Unterkünfte bauen, Lebensmittel horten und an die Kriegsbereitschaft denken bzw. arbeiten. Diese dauernde Hetze und Einstellung auf den Krieg werden extrem vorangetrieben. Brauchen wir einen Krieg? Wie es scheint wohl doch, es geht nicht immer höher, schneller, weiter, irgendwann ist Schluss. Und durch den Krieg haben wir mal wieder einen neuen Anfang und alle Menschen denken nur ans Überleben und an Frieden, Frieden, Frieden. Wir werden es nie lernen, da bin ich Pessimist. Was ist ein Pessimist? Ein realistischer Optimist. Diese ganzen Schuldzuweisungen und Machtspiele kann man sich (im Fernsehen) nicht mehr mit ansehen. Da muss man ja Angst bekommen und man glaubt, wenn man die Wohnungstür aufschließt, dass schon ein Russe auf der Couch liegt. Das ist fast so wie die Ära vor dem Ersten Weltkrieg. Wie war damals der Slogan: Jeder Stoß ein Franzos, jeder Tritt ein Britt, jeder Schuss ein Russ. Natürlich fallen die ersten beiden weg, der Russe ist unser neuer Hauptfeind.mehr... -
abzocke
Am 20. April 2026 morgens um 7.30 Uhr standen an der Ortsausfahrt Richtung Schwerin zwei Polizeifahrzeuge mit zwei Polizeibeamten und kassierten fleißig alle Pkw-Fahrer mit 50 Euro ab. Was war der Grund? Auf einem an der Straße befindlichen Wiesengrundstück befand sich eine Baustelle, es wurden Versickerungsschächte eingebaut, die Straße war davon nicht berührt und nur gesperrt, damit die Baufahrzeuge ungehindert die Baustelle bedienen konnten. Alle Fahrzeuge der danebenbefindlichen Kreisstraßenmeisterei durften fahren, gleichfalls die aus Schwerin kommenden Kfz, nur die ausfahrenden Fahrzeuge wurden abkassiert. Die Begründung war, die noch nicht aufgehobene, halbseitige Sperrung mit dem dazu gehörigen Verbotsschild. Diese Sperre wurde im Laufe des gleichen Tages von der Baufirma entfernt. Ich bin 85 Jahre alt und arbeite noch, um meine kleine Rente aufzubessern. Die 50 Euro tun mir weh, zumal das eine völlig unnötige Maßnahme war.mehr...