Mecklenburger Blitz
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Leserbriefe
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wahlen-in-mv-2
Man müsste einfach nur das Wahlsystem ändern, das Wahlergebnis würde dann wesentlich demokratischer den Willen des Volkes wiedergeben, und das Gezänk zwischen den Parteien hätte ein Ende. Wie? Es gibt nicht nur eine Für-Stimme, sondern auch eine Gegen-Stimme, alle Stimmen werden aufsummiert. Alle mit positiven Ergebnissen kommen ohne 5%-Hürde ins Parlament und müssen gemeinsam die politischen Geschicke lenken, alle mit Null- oder Negativ-Ergebnissen sind draußen. Erhält eine Partei beispielsweise 30% Für-Stimmen und 10% Gegen-Stimmen, kommt sie mit 20 Anteilen ins Parlament. Erhält eine Partei beispielsweise 38% Für-Stimmen und 50% Gegen-Stimmen, kommt sie nicht ins Parlament.mehr... -
beamtenboom
Nun hat auch unsere Oberbürgermeisterin E. M. Kröger reagiert, um das Ausufern des Beamtentums zu stoppen. Seit Jahrzehnten wird darüber geredet, nichts hat sich getan. Inzwischen sind es so viele Beamte geworden, dass sie selbst alle Ansätze für Reformen unterlaufen können. Zweifelsohne sollen Polizei, Feuerwehr, Zoll, Justiz zur Wahrung hoheitlicher Aufgaben sich auf Beamte stützen können, alle anderen Berufsgruppen gehören meines Erachtens nicht dazu. Empörend ist insbesondere, dass in den Amtsstuben der Ministerien in Berlin die Zahl in den letzten Jahren von circa 18.000 auf über 30.000 gestiegen ist. Und wenn dann die Riege nach einer Wahl abtreten muss, wird das noch mit einem »Goldenen Händedruck« (Abendsegen) vergütet. Da wird dem Steuerzahler jedes Mal kräftig in die Tasche gegriffen; die Höhe der Pensionen beläuft sich auf 66 Milliarden Euro jährlich – »Neiddebatte« völlig überflüssig. Wann werden die Privilegien der überflüssigen Beamten endlich reduziert oder völlig abgeschafft? Oder will man mit dieser Pfründensicherung die Spaltung unserer Gesellschaft vertiefen? Es ist höchste Zeit, die überholten Regelungen zu reformieren. Auch das gehört zur Demokratie. Unsere Großeltern kamen vom Lande, sie snackten platt: »De Beamten un de Schwien sind uns‘ Ruin, de fräten uns de Hår von‘ Kopp.« Viele Jahre sind vergangen, die Probleme sind geblieben.mehr... -
wahlen-2
mehr...Den Beitrag hätte sich der Herr ersparen können, denn was im Beitrag geschrieben steht, hört und sieht man in den offiziellen Medien jeden Tag von früh bis spät. Leider werden die Ursachen für die Konflikte niemals erwähnt, geschweige diskutiert. Das betrifft den Ukraine-, den Irankrieg sowie alle anderen Konflikte der Welt. Der Krieg Russlands begann nicht aus „Jux und Dalerei“, sondern, es lagen Gründe für die sich zuspitzende Lage zwischen der Ukraine/Westen und Russland. Die sich angebotenen Möglichkeiten der Deeskalierung am Anfang wurden nicht in Anspruch genommen.
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beamtenstatus
Hallo Herr Brüllke, Frau Stuhr hat vielleicht nicht alle Vergünstigungen und Leistungen für Beamte fachlich korrekt wiedergegeben, aber darum geht es doch auch gar nicht. Bekannt ist, dass auch nicht-verbeamtete Mitarbeiter der Stadt durch den bestehenden Tarifvertrag Vorteile genießen, die selbst in der freien Wirtschaft nicht immer, oder eher nicht gewährt werden. Ich denke dabei an: Urlaubs-und Erholungsbeihilfen, Weihnachtsgeld, Leistungsprämien, Familienzuwendungen und Zuschüsse. Für Beamte gibt es da doch mit Sicherheit noch ein bisschen mehr. Wie sonst ist es zu erklären, dass diejenigen, die es betrifft, hartnäckig gegen eine Veränderung und für die Beibehaltung des Beamtentums kämpfen, als würde man ihnen etwas wegnehmen. Wenn Sie aber der Meinung sind, dass die Privilegien und Vorteile bei Beamten eher unbedeutend und nicht der Rede wert sind, dann dürfte ja gegen eine Veränderung nichts einzuwenden sein. Ich finde, dass auch der Tarifvertrag für die Bediensteten der Stadt durchaus attraktiv ist und was spricht dagegen, wenn gleiche Leistung mit gleicher Bezahlung vergütet wird? Ich persönlich sehe das Beamtentum auch als nicht mehr zeitgemäß und befürworte deshalb eine schrittweise Reduzierung.mehr... -
vor-tische-las-mans-anders
So heisst es in Schillers Wallenstein, als es um dem Vertrag für Frieden ging, der vorher ganz anders lautete und unter Einfluss von Wein und Fröhlichkeit geschlossen werden sollte. Ähnlich kann man die Situation um die Regierungsbildung in MV sehen. In den jetzigen Sondierungsgesprächen bekunden SPD, Linke und Grüne den Willen zur Gemeinsamkeit. Das hörte sich vor den Wahlen alles ganz anders an. Da hagelte es Vorwürfe, Unterstellungen, persönliche Beleidigungen in Massen und was alles unmöglich mit dieser oder jener Partei zu machen sei. Alles nicht mehr wahr? Wer's glaubt! Es wäre ja wirklich sehr gut, wenn diese drei Parteien eine gemeinsame Sprache zum Wohle unseres Landes fänden, aber die politischen Ziele, vor allem der Grünen und den Linken, klaffen so weit auseinander, dass das kaum vorstellbar in einer Regierung erscheint, die erfolgreich arbeiten will. Bereits jetzt schon geht das Geschacher um die Ministerien los, die jede Partei für sich will, um ihre Ziele durchzusetzen. Frau Schwesig geht ein hohes Risiko ein, mit diesen Partnern zu scheitern, und was dann Neuwahlen brächten, das steht in den Sternen.mehr...
