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Nochmal "Neue Straßenbahnstrecke"

Antwort auf den Leserbrief "Neue Straßenbahnstrecke" vom 17.02.2026

Der Meinung von Frau Margit Krabbe im Rostocker BLITZ vom 15. Februar 2026 kann ich voll zustimmen. Ich gehe sogar soweit, dass ich der Meinung bin, dass bei uns im Rostocker Rathaus ganz bewusst über die Köpfe der Rostocker Bürger hinweg bestimmt wird. Das war so als die Bäume vor dem Kröpeliner Tor unter Polizeischutz für ein paar Stände zum Weihnachtsmarkt abgeholzt wurden, das ist mit der geplanten Straßenbahnstrecke nach Gehlsdorf, wo sich die Leute fragen, wo und wann die Bürgerbefragung war. So könnte man noch die Brücke über die Warnow und den neuen Superbau „Theater“ nennen. Rostocks Straßen verkommen in der Zwischenzeit. In Reutershagen sind die Gehwege so schlecht, dass die älteren Menschen befürchten müssen, zu stürzen und sich zu verletzen. Und zuletzt genannt, aber nicht das Letzte, ist die geplante Straßenbahnstrecke durch die Grünanlage in der Kurt-Bürger-Straße und folgend über die Hamburger. In Rostock werden systematisch Baumfällungen durch das Grün-Amt bewilligt, oder wer hat das letzte Wort? Für wen all diese Planungen der Stadt, wenn sie nicht einmal vom Großteil der Bürger gewollt sind? Wer verdient sich daran eine „goldene Nase“? Einen kleinen Beigeschmack hat die Sache mit der Rostocker Straßenbahn AG ohnehin für mich: NIE wurde die Straßenbahn in Rostock „TRAM“ genannt. Das ist eine Bezeichnung für Straßenbahnen im Westdeutschen Süden! Also wer hat hier das letzte Wort? Die Finanzen der Stadt sind im untersten Kellergeschoss und Frau Eva-Maria Kröger von den „Linken“ meint sogar, wenn es um Finanzierungen in Rostock geht, „man sollte nicht immer nur ans Geld denken“! Womit hat Rostock solche Politik verdient?

Vera W., Rostock, 16.02.2026

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