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Die Angst im Nacken

Auch wenn Merz und Co. versuchen, Optimismus zu verbreiten, es werde bald alles besser, sieht die Realität anders aus. Erneut gesenkte Wachstumsrate der Wirtschaft, zunehmende Arbeitslosigkeit und Insolvenzen, Abwanderung von Firmen wegen zu hoher Belastungen, Riesenlöcher im jetzigen Haushalt und für den kommenden erklärt Finanzminister Klingbeil, man wisse noch nicht, wie man das hinkriegen soll. Die jüngste Regierungserklärung von Merz im Bundestag hatte außer Versprechen nichts als heiße Luft und Beleidigungen für die eigenen Bürger. Diese arbeiten zu wenig und sind zu oft krank, meint er, und das sei die Ursache, dass es nicht voran gehe. Kein Wort zur verfehlten Energiepolitik, zu den enormen Ausgaben in der Migrationsfrage, kein Wort zu der verschwenderischen Rüstungspolitik und der Unterstützung von Kriegen und oft sinnlosen Projekten in der Welt, die nur dazu dienen, politisch den Fuß in der Tür in diesen Ländern zu haben. Dringend notwendige Reformen wurden und werden zwar versprochen, aber vor sich her geschoben. Angesichts der hohen Umfragewerte der AfD scheut sich die Regierung, heiße Eisen anzufassen, weil man befürchtet, noch mehr Zustimmung zu verlieren, die dann aus Frust die AfD wählen könnten. Aber die Kindermethode, die Hände vors Gesicht zu halten und zu rufen, du siehst mich nicht, funktioniert nicht im Spiel und erst recht nicht im Leben.

Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin, 31.01.2026

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