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Das Echo auf den Ausgang der Wahl habe ich absichtlich etwas länger abgewartet, es kam wie erwartet. Der Osten ist undankbar, hat »falsch« gewählt, des Volkes Wille ist bei der Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt und MV nicht ausschlaggebend, der Wahlsieger nicht gefragt. Aber nun kommt es: Reformen, heißt Veränderungen und wie gehabt, zu Ungunsten des »kleinen Mannes«, und hier vor allem der Kranken und Hilfsbedürftigen. Die Vorschläge zu diesen Sparvorschlägen kommen von Menschen, die längst den Boden unter den Füßen verloren haben oder gar nicht erst auf dem Boden der Tatsachen standen. Sie verfügen über Mittel die uns zum Teil astronomisch erscheinen. Über Mittel für die Rüstung (und Ukraine) wird nicht diskutiert sondern anstandslos entschieden. Für das eigene Volk und seine Bedürfnisse ist kein Geld da. Finanzielle Probleme haben wir genug - Schulen, Straßen, Wohnungsnot, Kinderarmut, Gesundheitswesen usw usf - aber nur auf diesen Gebieten wird der Rotstift angesetzt. Und da wundern sich etablierte Parteien über ihr Abschneiden bei Wahlen? Mich hat das Ergebnis jedenfalls nicht gewundert. Aber ändert sich was? Ich hoffe aber allein mir fehlt der Glaube.
Manfred Kruse, Schwerin, 01.10.2026