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< Zurück zur ÜbersichtReparaturen und Sanierungen in den Ferien
»Schulen und Sportstätten werden in den Sommerferien repariert und saniert. KOE Rostock investiert rund 893.000 Euro« Irgendwann hatte ich das schon irgendwo gelesen, und bereits da fiel mir auf, dass der Betrag ja nicht unbedingt riesig ist, aber wenn man dazu keine Anzahl von Projekten hat, kann man das auch nicht wirklich vergleichen. Heute nun habe ich im »Städtischen Anzeiger« vom 24. Juli 2026 einen Artikel dazu gelesen und in diesem wird grob über die Verteilung der Gesamtinvestition berichtet: 194.000 Euro für drei Projekte/150.000 Euro für Reparaturarbeiten in einer Grundschule/40.000 Euro für eine Berufsschule. In insgesamt 13 Schulprojekte soll der Betrag von 843.000 Euro fließen und plötzlich erschien mir dieser Betrag doch »ziemlich dürftig«. Wir haben Objekte von zig Millionen Euro, die im Entstehen sind und wir zahlen zusätzlich zum Gehalt pauschale Leistungszulagen als Boni an alle unsere städtischen Mitarbeiter in Höhe von jährlich insgesamt 2,3 Millionen Euro, nur, weil sie im Tarifvertrag stehen, aber wenn es um die Sanierung von Schulen und schulischen Einrichtungen geht, können wir nur eine »bescheidene« 893.000 Euro Investition für 13 Projekte locker machen. Ich denke, hier haben sich die Relationen gründlich verschoben.
Anonym., Rostock (Name dem Verlag bekannt), 05.08.2026