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Frieden statt Krieg

Mit statistischen Methoden lassen sich gesellschaftliche Entwicklungen manipulieren. Vieles erinnert an die 1930er Jahre. Der Tagesspiegel berichtete am Montag über den Wegfall zehntausender Industriearbeitsplätze, hohe Energiekosten und steigende Arbeitslosigkeit bei VW. Die Lage in Deutschland sei »prekär bis dramatisch«. Handelsblatt wurde noch deutlicher. Einer Umfrage zu Folge planen hauptsächlich Mittelständische Unternehmen »raus aus Deutschland«, Grund sei, »das teure Personal«. Es zeige sich Zurückhaltung bei neuen Arbeitsplätzen, dafür Automatisierung und KI. Die CDU und SPD Regierung krampft bis zur »Sommerpause« um »Reformen«. Innenpolitisch ziehen gespenstisch »Reformstau«, »Investitionsstau« oder »überalterte Gesellschaft« durch Regierungskreise und ihre Medien. Der Boden für »Sozialabbau« und Umstieg auf volkswirtschaftlich schädliche Rüstung ist bereitet. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, eine verfehlte Energiepolitik, Wirtschaftskrieg, Rüstungswahn und »Großmachtbestrebungen« (größte europäische, konventionelle Armee, an 4. Stelle in der Welt bei Rüstungsausgaben und Führungsanspruch) haben den Wirtschaftsstandort ins Tal geführt. Kapital scheut vor Investition in D und der EU. In dieser Situation neue Wirtschaftskriege mit dem Kreml und China, sowie im Nebenschauplatz Zollstreit mit den USA. Nur noch gefährlicher ist die Eskalation an der »NATO Ostflanke«. Der Oberste NATO Befehlshaber und US Geheimdienste sagen, Russland hat keinen Plan anzugreifen. Dem gegenüber stehen Pistorius u.a. mit der Behauptung Russland greift 2029 an. Stellt sich auch die Frage: »Wie könnte Russland eskalieren?«. Das weltweit größte Land verfügt über 6.500 Atomsprengköpfe und ballistische Raketen, davon ein Großteil unabwehrbar im mehrfachen Überschallbereich. Deutschland hat aus russischer Sicht die USA als »Hauptfeind« abgelöst. Die verstärkten Drohnenlieferungen für Ziele im russ. Hinterland ließen 120 Rüstungsfirmen der EU als legitime Ziele benennen. Einen zweijährigen deutschen UN Sicherheitsratssitz lehnte die Weltgemeinschaft ab, doch wohl ein deutliches Zeichen.

Jürgen Schwarzenberg, Ludwigslust, 16.07.2026

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