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< Zurück zur ÜbersichtRostock, doch keine Schmuddelstadt?
Leserbriefe »Rostock ist nicht dreckig«, Blitz vom 5. Juli und »Sauberkeit in Rostock«, Blitz vom 28. Juni So kann man das nun auch wieder nicht sagen. Es gibt schon einige »spezielle« Ecken in der Stadt, vielleicht nicht unbedingt im Stadtkern, aber ich kenne doch einige Standflächen von Glas- und Papiercontainern, die oft vor Müll überquellen und mit Restmüll zugeschüttet sind, sodass man sich fragen muss: Was ist denn hier los? Wer glaubt denn da, einfach seinen Müll in den freien Raum schütten zu können, damit ihn andere wegmachen? Und ganz spontan fällt mir dazu die Containerstelle – Ecke Herweghstraße ein. Gut, es wird dort in Abständen mit Steuergeldern wieder sauber gemacht, aber letztendlich ist es eine »regelmäßige« Zumutung für die Anwohner. Eine Sammelstelle für Glas, Papier und Pappe. Was ist da nicht zu verstehen? Auch ein Containerplatz in der Paulstraße ist mir da schon oft negativ aufgefallen. Und jeder kann sich an die Vorgänge im Südstadt-Center und Klenow-Tor erinnern, die hoffentlich nun »Geschichte« sind. Aber es geht ja nicht nur um die Müllecken in der Stadt. Ganz besonders schlimm finde ich die unkontrolliert und furchtbar besprühten Hausfassaden, besonders in der KTV, die den Eindruck eines schmuddeligen Viertels bei Einwohnern und Besuchern hinterlassen. Oft liegen auch Papierfetzen und Plastikteile auf Straßen und Gehwegen herum. Das sogenannte »Szene-Viertel« hat so viele kulturelle und interessante Besonderheiten zu bieten. Ich finde es einfach schade, dass es durch die beschmierten Häuserwände so in Erscheinung tritt. Eine sehr präsente Müllhalde fällt mir zum Schluss aber doch noch ein. Sie befindet sich nicht in der Innenstadt, ist aber deshalb nicht unwichtiger. Ich spreche von der »Müllhalde« auf dem Innenhof des 7-Geschossers in Langenort (dem ehemaligen Reedereigebäude/ ehemaligen Flüchtlingsheim), die in der Hitzeperiode, bei 37 Grad, bestimmt gen Himmel gestunken hat. Diese Ansammlung besteht schon seit Jahren, zunächst in zwei Baucontainern, die aber im vergangenen Jahr ausgeschüttet und abgeholt wurden. Seitdem liegt der Müll auf der Rückseite des Hauses auf der Erde verstreut, für Ratten und Wildschweine eine wahre Fundgrube. Weiterer Einrichtungsmüll kam hinzu und bei Wind und Wetter fliegen Papier und Plastik nicht selten über den Zaun auf die Nachbargrundstücke oder auf gegenüber liegende freie Flächen. Auch auf »Klarschiff Rostock« wurde schon mehrfach auf diese Situation hingewiesen. Der letzte Eintrag ist vom 28. Mai 2025, also seit mehr als einem Jahr. Passiert ist bisher – leider nichts! Es ist ja richtig, dass es überall Ignoranten gibt, die ihre Zigarettenkippen und ihren Kaugummi an Haltestellen und vor Geschäften breittreten müssen oder die ihren Müll illegal in Wäldern abladen, aber es wäre doch schön, wenn jeder ein bisschen mehr Verantwortung für die Umwelt und die Sauberkeit in der Stadt zeigen würde. Darüber muss man einfach sprechen! Anonym, Name der Redaktion bekannt
Anonym., Rostock (Name dem Verlag bekannt), 16.07.2026