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Geheimhaltung zum »Staatswohl«

Während Kanzler Merz die »stärkste konventionelle Armee Europas« will, und den »Führungsanspruch Deutschlands« proklamiert, plaudern Pistorius und sein Lieblingsgeneral Breuer über den Umfang von »460.000 Soldatinnen und Soldaten«. London, Paris und Warschau sehen skeptisch diesen neuen deutschen »Führungsanspruch«. Im 2+4-Vertrag (Art. 3) war die BW Grenze auf 370.000 »Soldaten unter Waffen« begrenzt. Die Berliner Zeitung zitierte Breuer: ... die »neue Militärstrategie« ist ein »großer Schritt nach vorne.« Zahlen: »Streng geheim – sonst könnten wir Putin auch in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen«. Wenn mit hohem Sold und Zusatz BW-Soldaten an der Grenze zu Russland »abschrecken sollen«, könnten das auch »Produktionszahlen«. Diese werden schon von den börsennotierten Unternehmen der Waffenschmieden für die Aktionärsfantasien breitgetreten, ob Unterwäschezahlen oder 687 zusätzliche Puma (15 Milliarden Euro) oder jährlich mindestens 100 neue Leoparden 2A8 (15 Mille das Stück). Pistorius: »Wir haben unseren Plan ... wir haben das Geld ...« Wenn Kanzler Scholz noch zögerte Taurus zu liefern, setzt die CDU/SPD auf »täuschen und tarnen« und Abbau des »Sozialstaates«. Die ab Januar verschickten Fragebögen brachte die Frage nach der »Kriegsdienstverweigerung« (Grundrecht im GG) auf. Bisher waren sie offen, für 2024 wurden rund 3.000 solcher Anträge gemeldet, für 2025 rund 7.700. Neuerdings: Geheimhaltungsgrad »VS - Nur für den Dienstgebrauch«, berichtete die jw am 16. Juni 2026. Die Schülerdemos gegen Wehrpflicht und Militarisierung fanden kaum den Weg in die ÖR-Berichte. Am 22. Juni ist der 85. Jahrestag des Überfalls auf die SU. Zu den über drei Millionen Wehrmachtssoldaten und SS-Einheiten gehörten zwei Brüder meines Vaters, als einfache Wehrmachtssoldaten, beide kamen nicht wieder. Heute, trotz nie wieder, wieder gen Osten. Wie ist die Merz-Äußerung: »Ohne Larmoyanz« (fr. zu weinerlich) es sei schwerer eine wohlhabende Gesellschaft umzubauen, als nach einem Krieg wieder aufzubauen. Die Zeche zahlen wir!

Jürgen Schwarzenberg, Ludwigslust, 17.06.2026

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