Leserbriefe lesen

Wölfe gehören nicht nach Mitteleuropa

Diese Aussage ruft zum Widerspruch auf! Ich muss kein »Grüner« sein und schon gar ein Dr welchen Genres auch immer, um hier nicht Zusammenhänge zu sehen, die zu dem Umstand führten, das z.B. ein Wolf sich in einer Großstadt in ein Geschäft verirrte. Wie geht der Mensch mit den Tieren um? Bleiben wir beim Wolf, wo lebt er? Normal im Wald und auf der Heide. Wo hat das Tier seine »Verkehrswege«, seine Pfade? Hier im Wald. Wer macht dem Tier seine Wege streitig? Der Mensch, indem er Straßen, Wege, Schienenwege und Bauten aller Art in die Natur setzt, die den Weg der Tiere durchschneidet. Gefragt wurde das Tier nicht aber der Mensch wundert sich, wenn es zu Zusammenstößen zwischen Mensch und Tier kommt. Das Tier hat seinen Bau, sein Nest oder Brutplatz, der Mensch Häuser oder Paläste. Dann zum Speiseplan der Tiere! Aus Sicht der Tiere ist der Tisch gedeckt, darunter auch Schafe. Das Tier hat Hunger wie jedes Lebewesen, warum sollte er sich nicht bedienen? Schon Drafi Deutscher besang mit seinem Lied »Amen« den Umstand, das die Menschheit große Teile der Tierwelt ausgerottet hat, jetzt sind wir dabei, uns selbst auszurotten. Feuer frei!? Setzen wir doch unseren Verstand ein, wir Menschen sollten es tun.

Manfred Kruse, Schwerin, 24.04.2026

Hier können Sie Ihre Leserbriefe online aufgeben

Bitte beachten Sie, dass wir uns das Recht vorbehalten, im Falle des Abdruckens in der Zeitung, Textpassagen zu kürzen oder nachträglich zu ändern.