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Das war doch zu erwarten

Die Bundesregierung hat den Bürgern wieder mal mit einem Placebo Sand in die Augen gestreut. Preiserhöhung an den Tankstellen nur noch einmal am Tag sollte ein Mittel gegen die unverschämte Preispolitik der Ölmultis sein. Wer das geglaubt hat, der zieht sich die Hose mit der Kneifzange an. Das kann die Regierung doch nicht selber geglaubt haben, wo es doch immer schon die Praxis gibt, jede sich bietende Begründung zu nutzen, die Preise zu erhöhenund nie wieder auf den alten Stand zu senken. Wenn man nur noch einmal am Tag verändern kann, dann tut man es eben einmal kräftig, und so kam es dann ja auch. Was hat der Bürger dann davon? Nichts! Es ist relativ egal, ob ich um zehn oder um zwölf Uhr abgezockt werde. Das ganze ist nichts weiter als ein billiges Placebo, das den Bürgern vorgaukeln soll, die Regierung tue etwas. Aber warum sollte sie auch? Der Staat ist ja selber ein großer Mitverdiener an der Tankstelle und nutzt die Lage aus, um den desolaten Haushalt zu stopfen, der durch Unsummen für Rüstung umd Kriegsunterstützung völlig aus den Fugen geraten ist. Die Ölkonzerne können sich in Deutschland tummeln, wie sie wollen, es geschieht ihnen nichts, was weh tut. Wir sitzen alle in einem Boot lautet immer wieder die Rede der Politik, nur die einen steuern und die anderen müssen rudern!

Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin, 05.04.2026

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