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Was bringt ein Verbot der sozialen Medien für Kinder und Jugendliche? Hohe Kosten und viel Bürokratie. Zuerst sollten die Eltern entscheiden, was die Kinder ansehen dürfen. Es ist aber möglich, ab dem 14. Lebensjahr das Geschlecht zu wechseln. Eine ärztliche Untersuchung, eine Beratung und die Einwilligung der Eltern ist nicht erforderlich. Wird nicht zu sehr über den Köpfen der Eltern hinweg regiert? Das Verbot der sozialen Medien bringt wenig, wenn ältere Geschwister oder Freunde die Seiten laden. Die Jugendlichen müssen Medienkompetenz lernen. Sie müssen lernen, sich eigene Meinungen und Urteile zu bilden. Das geht nicht, wenn der Staat das Denken übernimmt. Wenn Kinder und Jugendliche geschützt werden sollen, ist es sinnvoll, nicht vom Vormittag bis in die Nacht einen Krimi nach den anderen zu senden. Mord und Gewalt mit Anleitung und eine Gebrauchsanweisung für den fachgerechten Einsatz der Mordwaffen .
Elke Helms, Warnemünde , 24.02.2026