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Schnatermann - heute Desaster?

Der Schnatermann ist das älteste Ausflugsziel der Hansestadt Rostock, er ist das grüne Tor zum größten Naherholungsgebiet der Hansestadt – zum größten zusammenhängenden Wald Norddeutschlands »Die Rostocker Heide«, seit fast 800 Jahren im Eigentum der Hansestadt. Der Schnatermann war Natur- und Kulturschatz für Genrationen, verbunden mit Schiffsausflügen, Segelregatten, Kanupaddeln, Indianerdorf, Kutschfahrten, Schulwandertagen, Familienausflügen, ausgiebigen Wander-, Rad- und Reitwegen. »Der Schnatermann ist mir süßes Geheimnis geblieben« (Theodor Fontane, 1878). Wie wird dieses Natur- und Kulturgut heute gehegt und gepflegt? Abriss der Anlegestege, überdimensionaler Absperrzaun um das Hafenbecken – dem Verfall überlassen, ungepflegter Strandzugang und Strandbereich, marode Zuwegung, Rückbau statt Sanierung der Wanderbrücke – dafür aber Erneuerung des Reptilienschutzwalls (»Froschtunnel«), defekte Weg- und Parkplatzbeleuchtung, kaum Hinweise und Beschilderung. Das Gebiet Schnatermann sollte wieder attraktiv und neu belebt werden. Einige Bürger haben bereits ihr Mitwirken an dieser Aufgabe bekundet und weitere Interessenten sind herzlich willkommen (0172 5456301). Hierführ empfehle ich auch ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern des Kulturausschusses und des Umweltausschusses der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

M. Egelkraut, Rostock, 06.01.2026

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