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< Zurück zur ÜbersichtEin Sieg für den Fußball
Fast alle FIFA-Präsidenten haben sich in der Vergangenheit dadurch ausgezeichnet, dass sie ihr Amt genutzt haben, sich Macht aufzubauen und dubiose Geldgeschäfte mit dem Sport zu betreiben. Infantino hat nun versucht, diesen Machenschaften die Krone aufzusetzen, indem er den Weltfußball völlig dem Kommerz auszuliefern wollte. Natürlich nur zum Vorteil des Sports und nicht zum eigenen Nutzen. Es war schon schlimm mit anzusehen, wie er bei der WM auf der Schleimspur Trumps gekrochen ist, zwei Männer, die nur Geld und Macht im Sinn haben und sich deshalb gut verstehen. Zum Glück ist der Plan Infantinos am Widerstand der UEFA und dem Protest von Regierungen gescheitert. Man stelle sich vor, dass bei künftigen WM statt Trinkpausen Werbepausen eingelegt werden, weil die Investoren natürlich etwas für ihr Geld haben wollen. Die Halbzeitpause des WM-Finals hat ja einen Vorgeschmack darauf geliefert. Der Sport wird immer mehr zur Ware für die Maximierung der Gewinne der Finanzoligarchie. Man versteht es auch nicht, wie die FIFA-Mitglieder es zulassen, dass Infantino wieder kandidieren kann. Bei groben Fouls gibt es die Rote Karte und Platzsperre!
Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin, 01.08.2026