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< Zurück zur ÜbersichtEigentor geschossen!
Der erzwungene Rücktritt von Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender der CDU und der damit verbundene Wechsel im Bundeskabinett hat die CDU in eine Lage gebracht, an die Spahn und Merz wohl nicht im Traum gedacht haben. Erst die landesweite Empörung gegen Spahns Doppelmoral, danm das unprofessionelle Handeln des Kanzlers bei der Kabinettumbildung haben in der CDU selbst Widestand und Empörung ausgelöst. Der vom Kanzler propagierte Befreiungsschlag ist ein Rohrkrepierer. Landesverbände gehen zu Merz auf Distanz, Ministerpräsidenten der CDU üben offen Kritik, Landesfunktionäre legen die Ämter nieder, Parteiaustritte. Alle mit der Begründung, das Vertrauen in den Kurs der CDU und das Regierungshandeln des Kanzlers verloren zu haben. Da kann Merz in den Medien noch so oft in seiner burschikosen Art sagen, das werde sich schon alles wieder beruhigen, er wisse schon, was er tue, der Vertrauensverlust in ihn und die CDU sind enorm. Und das alles im Vorfeld von mehreren Landtags- und Kommunalwahlen. Lachender Dritter ist vor allem die AfD, deren Zustimmungswerte trotz massiver Angriffe den Medien stetig wachsen. Nicht, wie immer wieder behauptet wird, weil rechtes Denken dafür der Grund ist, nein, es ist die Unzufriedenheit der Menschen über eine Politik, die sie belügt und sich in Parteigezänk übt, anstatt endlich für das Wohl des Volkes zu arbeiten.
Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin, 01.08.2026