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Bürgerbefragung

Die Zustellung des Blitzes ist in Hgw nicht optimal, aber wenn man dann doch mal ein solches Blatt erhält, erfährt man mitunter Dinge, die man sonst eventuell nie erfahren hätte . So auch geschehen in der letzten Ausgabe! Die Klimaaktivisten im Greifswalder Rathaus wollen mit einer Bürgerbefragung die Stadt widerstandsfähiger gegen das Klima machen??? Es wird da zum Beispiel gefragt, wo ist es im Sommer besonders heiß (Um Winter besonders kalt?), wo richtet Starkregen Unheil an, wo stehen Schatten spendende Bäume (Wer soll das im Rathaus wissen?) und so weiter? Ich habe den Artikel mehrmals gelesen, aber auch das hat mir nicht wirkliche Erleuchtung über den Sinn dieser Aktion gebracht. Mich würde natürlich brennend interessieren, wie die Maßnahmen aussehen sollen, falls sich wirklich jemand findet, der darauf antwortet? Wenn ich zum Beispiel anrufe und sage, in der Stadt sind momentan 34°, aber auf meinem Balkon in der prallen Sonne 42°, rät man mir dann, meinen Kühlschrank dort aufzustellen und die Tür auf zu lassen? Wenn Frau Müller eventuell anruft, um mitzuteilen, dass sie bei Starkregen in ihrem Keller Kanu fahren kann, welche Maßnahme wird dann empfohlen? Eine Reinigung der Abwasserleitung wäre aus meiner Sicht eine praktische Maßnahme! Ich denke mal, es wird ein Katalog angelegt, die Mitteilungen dort verewigt und dann verschwindet dieser in einem Schließfach! Dort schlummert er dann in Gesellschaft von Lärmschutzplan, Straßenreparaturplan und anderen hochrangigen Plänen, ruhig seinem Ende entgegen. Es ist bloß erstaunlich, mit welchen Tätigkeiten Menschen in diesem Land Geld verdienen. Kriegen wäre besser formuliert. Die einen schuften sich auf dem Bau und anderswo einer Invalidenrente entgegen und andere sitzen in klimatisierten Büros und eifern Till Eulenspiegel nach.

Dieter Behnke, Greifswald, 21.07.2026

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