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< Zurück zur ÜbersichtSo wird das nichts
Schwach angefangen und dann stark nachgelassen, so lautet ein ironischer Spruch im Sport, um ein Debakel zu beschreiben. Dieser Spruch muss auch für die Bewertung der Bilanz der Bundespolitik leider angewendet werden. Dass Wahlversprechen nur Schall und Rauch sind, wissen die meisten Wähler ohnehin, aber sie erwarten, dass die Regierung wenigstens minimale Schritte erfolgreich geht, um das Land stärker zu machen und dem Volk zu nützen. Was wir aber gerade mit den sogenannten Reformvorhaben erleben, ist ein wirkliches Desaster. Manches ist sicher gut und richtig gedacht, aber das meiste ist nur einseitig zu Lasten der kleinen Leute, die Opfer bringen sollen, nach dem Motto "Wir sitzen alle in einem Boot". Problem ist nur, die Kleinen müssen rudern und die Großen steuern. Denn deren Privilegien bleiben unangetastet! Der sich überall verstärkende Widerstand gegen diese Reformen lässt befürchten, dass es nicht der von Kanzler Merz angekündigte Herbst der Reformen wird, sondern ein Herbst der Streiks und Proteste, der die Gesellschschaft noch tiefer spaltet.
Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin, 23.06.2026