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Verpflichtung verhindert Oldtimermeile

Die 800-Jahrfeier der Stadt Parchim gehört der Vergangenheit an, es gab viele Höhepunkte und sicher auch unvergessliche Erlebnisse. Und dennoch, bei der Interessengemeinschaft Oldtimerstammtisch Parchim bleibt ein bitterer Nachgeschmack in Erinnerung. Die angekündigte Oldtimermeile in der Blutstraße fand nicht statt. Diese Entscheidung trafen die Mitglieder der Interessengemeinschaft nur wenige Tage vor dem geplanten Ereignis. Der Grund: Unstimmigkeiten mit der Stadtverwaltung. Die Stadt stellte für die Oldtimer verpflichtende Maßnahmen auf. Mit der Errichtung einer Verkehrsberuhigungszone ab Beginn der Veranstaltung durch die Aufstellung von Fahrzeugen in Zickzack-Anordnung als physische Sperre, waren die Oldtimerfreunde einverstanden. Ein Durchfahren durch den Veranstaltungsbereich Blutstraße sollte dadurch verhindert werden. Des Weiteren sollte die Unversehrtheit der Absperrung während der gesamten Veranstaltungsdauer nicht durch Veranstalter, Teilnehmer oder sonstige Personen geöffnet, verändert oder entfernt werden. »Die verantwortliche Person gewährleistet die Einhaltung dieser Verpflichtung gegenüber allen Anwesenden«, heißt es in einer Mail an die Interessengemeinschaft. Die Verantwortlichkeit übertrug die Stadt schriftlich an die Oldtimerfreunde: »Die unterzeichnende Person übernimmt die persönliche Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der vorstehend beschriebenen Maßnahmen.« Namentlich sollte Familie Hoffmann dafür gerade stehen, dass niemand dem zuwiderhandelt. Die Oldtimerfreunde konnten eine solche Verantwortung nicht tragen und ließen somit die Oldtimermeile, die von vielen Besuchern des Stadtfestes vermisst wurde, ausfallen.

Thomas Hoffmann , für die Interessengemeinschaft Oldtimerfreunde, 11.06.2026

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