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An Ostküsten gestrandeter Buckelwal

Von einem Minister der Landesregierung war zu erwarten, dass er das Gutachten von Wissenschaftlern des Deutschen Meeresmuseums zur Grundlage seiner Entscheidungen bezüglich des gestrandeten Wals erhoben hätte. Es enthielt die Aussage, das geschwächte Tier in Ruhe zu lassen und von weiteren Bergungs- oder Motivierungsversuchen abzusehen. Das erschöpfte Tier begab sich nicht grundlos in die Flachwasserzone vor der Ostsee-Insel Poel. Um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen, fehlte dem Tier die Kraft. Unverständlich bleibt somit, dass ein Minister den Versuch einer Privatinitiative zum Transport des Wals in die Nordsee »duldete«. Niemand sollte leichtfertig über ein Gutachten von Fachleuten renommierter Institutionen hinweggehen, dies sollten in ähnlichen Rettungsversuchen alle Beteiligten beachten.

Dr. Hans Bomke, Schwerin, 27.05.2026

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