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Leben im Absurdestan

Wenn man als politisch interessierter Bürger die Diskussionen über die Regierungspolitik so verfolgt, glaubt man, in Absurdestan zu leben und nicht in einem geordneten Staatswesen. Da werden immer mal wieder unabgestimmte Pläne öffentlich, die sofort vom Regierungspartner angegriffen umd abgelehnt werden. Da schreit es aus allen Ecken, nun endlich Reformen auf wichtigen gesellschaftlichen Feldern auf den Weg zu bringen, aber bitte so, dass es die eigenen Interessen nicht tangiert. Wie soll das funktionieren? Der Kanzler behauptet öffentlich, es sei das erfolgreichste Jahr seiner Regierung, aber das Wachstum der Wirtschaft sinkt seit Jahren und tendiert derzeit zu Null. Immer mehr Unternehmen wandern ab oder werden insolvent. Die einstige Führungsmacht der EU wird zunehmend zu einem politischem Leichtgewicht. Es wird geredet und geredet, aber nichts geschieht wirklich, weil CDU und SPD, die beide im Niedergang der Wählergunst sind, stur an eigenen Positionen festhalten, um nicht noch tiefer zu sinken. Ist es da ein Wunder, dass die AfD bundeswweit in Führung geht? Die Menschen haben es satt, immer mehr in die soziale Unsicherheit zu geraten, und die ewige Drohung, mit der AfD gehe die Demokratie unter, wird zunehmend hinterfragt, welche Demokratie denn, wenn die jetzige, die Interessen des eigenen Volkes missachtet, um parteipolitisch zu überleben.

Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin, 23.05.2026

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