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Immer wieder Randale

Es vergeht kein Wochenende, ohne dass von skandalösen Vorfällen beim Fußball berichtet werden muss. Jüngstes Beispiel wieder beim Spiel Magdeburg gegen Dresden in der 2. Bundesliga. Hunderte Polizisten aus mehreren Bundesländern mussten nach Magdeburg, um das Spiel abzusichern. Trotzdem geschah das Unfassbare. Magbeburger "Fans" versuchten den Dresdener "Fan Block" zu stürmen, und es entwickelt sich eine Schlacht gegen die Polizei. Mehr als 60 Polizisten, zum Teil schwer verletzt, weil sie mit Gullydeckeln, Gehwegplatten, Absperrgittern und anderem beworfen wurden. Wo sind wir bloß gelandet? Bis in die Kinder- und Jugendligen hinein wird diese dumpfe Gewalt ausgelebt und immer normaler. Fußball, ein eigentlich schöner Sport, dient immer mehr einer gewaltbereiten Meute als Ventil, ihre kriminelle Aggressionen auszuleben. Aber es stellt sich auch hier wieder die Frage nach der Reaktion des Staates. Wenn die nur darin besteht, immer mehr Polizisten im wahrsten Sinne zu opfern, wird nichts besser. Viele dieser Chaoten sind den Vereinen und der Polizei bekannt. Noch viel mehr müssten zu ermitteln sein, weil ja Überwachungskameras vorhanden sind. Wenn aber dieJustiz monatelang braucht, um überhaupt zu reagieren und dann noch mit lachhaften Bewährungsstrafen, dann fühlen sich die Täter eher ermutigt als abgeschreckt. Deeskalation hat sicher Vorrang, aber diese Leute reisen ja mit dem Vorsatz an zu randlieren. Da hilft nur harte und schnelle Strafe. Mir tun die Polizisten leid, die diese Schwäche des Staates mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben bezahlen müssen.

Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin, 25.01.2026

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