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Sehr geehrter Herr Barz, Sie haben eine Menge Tinte aus Ihrer Feder fließen lassen in Ihrem Beitrag am 11. Januar. Bei so viel Mühe muss man vermuten, dass Sie einen deutschlandweiten Verteiler nutzen. Die Blitzredaktion hat Ihnen freundlicherweise eine Plattform geboten, den Welterklärer zu spielen, die nach meiner Auffassung unnötig ist. Die ständige und einseitige Berichterstattung über Donald Trump ärgert mich. Vergessen Sie bitte nicht, dass der Mann mit der überwältigenden Mehrheit von 312 zu 226 Wahlleutestimmen demokratisch gewählt wurde. Natürlich werfen sein Auftreten und seine Politik Fragen auf, die in Europa und vor allem in Deutschland nicht verstanden werden (wollen). Ich möchte Sie daran erinnern, dass es in jüngster Zeit USA-Präsidenten gab, die das Völkerrecht gebrochen haben. Zwei Beispiele: 1. George W. Bush und der Irakkrieg, der basierend auf einer Lüge völkerrechtswidrig geführt wurde. 2. Barack Obama und die Liquidierung des zweifellosen Verbrechers Osama Bin Laden war ebenfalls völkerrechtswidrig. Der Friedensnobelpreisträger Obama hat übrigens sehr interessiert dabei zugesehen. Wenn Sie meinen, dem Blitzleser etwas erklären zu müssen, sollten Sie im Lande bleiben. Da gibt es genügend offene Fragen. Zum Beispiel die Hintergründe der vermutlich linksextremistischen Anschläge auf unsere Infrastruktur, die irgendwann auch in unserer unmittelbaren Nähe Ziel eines Anschlags werden könnte. Der Linksextremismus hat sich doch ohne Zweifel aus der linken Ideenwelt entwickelt, wenn ich auch nicht bestreiten will, dass die ursprünglichen Ansätze durchaus positiven Charakter tragen. Es ist ein weites Feld, das Sie regional beackern können.
Winfried Fischer, Wismar, 12.01.2026