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Groß war die Begeisterung bei der Eingliederung Schwedens und Finnlands in das Bündnis. Ist dieses dadurch mächtiger, gewaltiger, gar abschreckender geworden? Mitnichten. Alle Weltreiche erodierten durch Expansion. Natomitglieder beginnen eigene Interessen zu verfolgen und die Probleme der USA werden auch nicht nach Trumps Legislatur andere sein. Bezüglich der Hamas hatte sicher Selenskyj mit den Zähnen geknirscht, stahl dieser doch seine Priorität. Sicher wird er seine Zuflüsterer vom Aprilpoker 2022 schon verwünschen. Die Nato geht mittlerweile sonderbare Wege. Klemmt es auch hier und da, liegen wir doch gut. Ist doch Genosse Pistorius unbegreiflicherweise von Anbeginn der beliebteste Politiker und die fiskalischen Anreize werden auch einen personellen Zulauf zum Bund möglich machen. In der aktuellen Ukrainebefriedung fiel der Begriff »Schutztruppe«. Oh, da salutieren sicher die Generale von Trotha und von Lettow-Vorbeck. Wären diese Mannschaften nicht Nato durch die Hintertür? Die Rüstung brummt und wird zum Wirtschaftsmotor, auch mit der Gefahr des Durchdrehens der Räder. Unsere Soldaten im »Stadtbild« erscheinen auch schon als Fronturlauber, da wohl Ausgehuniformen limitiert sind. Fußballspiele tragen doch Werte der MKE (Militärische Körperertüchtigung) in sich, wie das Überwinden von Hindernissen zu Nahkampf mit Blitz und Donner. Nach dem Sieg über die SU wäre der Nato doch beinahe das Feindbild mit dem Ruß abhandengekommen. Das Ukrainedrama grenzt an eine militärische Insolvenzverschleppung. Siegfried Wolff, Erfurt
Siegfried Wolff, Erfurt, 02.01.2026