Rostock schafft Beamtentum ab

Endlich mal eine Oberbürgermeisterin, die sorgsam mit unseren Steuergeldern umgeht. Ich hoffe sehr, dass diese Vorbildwirkung auf viele Städte abfärbt. Die Kritik vom DBB-Landesgeschäftsführer ist natürlich vorprogrammiert, wer schafft sich schon gern selbst ab. Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann, ist seine Aussage: »Wer des Beamtentum in der Verwaltung abschaffen will, spart nicht – er verlagert Kosten in die Zukunft, verliert Rechtssicherheit und macht die Stadt als Arbeitgeber unattraktiv.« Genau das gegen Teil ist doch wohl der Fall, die Kosten für die vielen Sonderlocken werden gespart (unter anderem doppeltes Kindergeld, Zuschuss zum Krankengeld ) die Beamte gegenüber den Verwaltungsangestellten während ihres Berufslebens erhalten. In der Zukunft sind es dann die Pensionen, die voll aus Steuermitteln finanziert werden müssen, weil der Beamte nicht einen Cent für seine Altersvorsorge tun muss. Diese Pensionen sind auch noch fast doppelt so hoch, wie bei einem normalen Rentner und dazu werden sie im Jahr auch noch 13 bis 14 mal ausgezahlt. Die Stadt als Arbeitgeber wird meiner Meinung nach auch nicht unattraktiver, wenn für die gleiche Arbeit (zum Beispiel bei Lehrern) auch die Bezahlung gleich ist und was die ganze Sache mit Rechtssicherheit zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht. Das ungerechte Beamtentum gehört schon längst abgeschafft, verstehe auch nicht, warum es kein Bestandteil der Reformen ist, der Bundeskanzler hat besitmmt die gleiche Ansicht wie der Beamtenbund.