Mecklenburger Blitz
In der Mecklenburger Blitz Verlag und Werbeagentur GmbH & Co. KG erscheint mit einer Gesamtauflage von über 800.000 Exemplaren in sieben Verlagen und 19 Ausgaben flächendeckend das auflagenstärkste Anzeigenblatt in Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind der kompetente Partner und wirkungsstarke Werbeträger der lokalen und regionalen Wirtschaft vor Ort.
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Leserbriefe
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Viele Rostocker haben sich für das neue Jahr Ziele gesetzt, die sie gern verwirklichen möchten. Oft wird dann nach geraumer Zeit aufgegeben, weil die Ziele unerreichbar geblieben sind. Es ist nicht immer einfach, sich bei widrigen Wetterbedingungen ausreichend draußen zu bewegen. Auch das Verzichten auf bestimmte Lieblingsnahrungsmittel bringt eher Verdruss als Entspannung und verschlechtert die Laune. Manche Mitmenschen wollen sich auch weiterbilden durch Lesen. Das Zeil, das den eigenen Horizont erweitert, kann auch fast jeder Zeitgenosse erreichen, wenn er seine freien Zeiten gelegentlich zum Lesen nutzt. Dank vieler solidarischer Rostocker, die ihre ausgelesenen Bücher, Zeitungen und Zeitschriften gern an Büchersäulen auslegen, muss man nicht verzichten. Wer durch die Einkaufzentren läuft, hat sicher auch schon bemerkt, dass die Büchersäulen dort gut angenommen werden. Etliche Leseratten sind darüber erfreut, dass es regelmäßig Nachschub gibt. Wer also in seinem Zuhause noch Bücher, Zeitungen und Zeitschriften hat, die er nicht mehr benötigt, kann die Büchersäulen in der Hansestadt neu bestücken, damit lesefreudige Hansestädter graue Wintertage sinnvoll für die Weiterbildung nutzen können.mehr... -
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Der Schnatermann ist das älteste Ausflugsziel der Hansestadt Rostock, er ist das grüne Tor zum größten Naherholungsgebiet der Hansestadt – zum größten zusammenhängenden Wald Norddeutschlands »Die Rostocker Heide«, seit fast 800 Jahren im Eigentum der Hansestadt. Der Schnatermann war Natur- und Kulturschatz für Genrationen, verbunden mit Schiffsausflügen, Segelregatten, Kanupaddeln, Indianerdorf, Kutschfahrten, Schulwandertagen, Familienausflügen, ausgiebigen Wander-, Rad- und Reitwegen. »Der Schnatermann ist mir süßes Geheimnis geblieben« (Theodor Fontane, 1878). Wie wird dieses Natur- und Kulturgut heute gehegt und gepflegt? Abriss der Anlegestege, überdimensionaler Absperrzaun um das Hafenbecken – dem Verfall überlassen, ungepflegter Strandzugang und Strandbereich, marode Zuwegung, Rückbau statt Sanierung der Wanderbrücke – dafür aber Erneuerung des Reptilienschutzwalls (»Froschtunnel«), defekte Weg- und Parkplatzbeleuchtung, kaum Hinweise und Beschilderung. Das Gebiet Schnatermann sollte wieder attraktiv und neu belebt werden. Einige Bürger haben bereits ihr Mitwirken an dieser Aufgabe bekundet und weitere Interessenten sind herzlich willkommen (0172 5456301). Hierführ empfehle ich auch ein gemeinsames Gespräch mit Vertretern des Kulturausschusses und des Umweltausschusses der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.mehr... -
stromausfall-in-berlin
Der großflächige Stromausfall im Südwesten Berlins hat zehntausende Haushalte und Betriebe tagelang lahmgelegt. Menschen sitzen ohne Heizung, ohne Internet und ohne funktionierende Infrastruktur in ihren Wohnungen – mitten im Winter. Währenddessen wirkt es befremdlich, dass Politik und Verwaltung die Dramatik herunterspielen. Die anfänglich zurückhaltende Berichterstattung verstärkt den Eindruck, dass die Sorgen der Bürger nicht ernst genommen werden. Es ist richtig und wichtig, internationale Solidarität zu zeigen, etwa durch die Lieferung von Stromaggregaten in Krisengebiete. Doch ebenso wichtig ist es, die eigene Bevölkerung nicht im Stich zu lassen. Wer in Berlin tagelang friert, erwartet mehr als beschwichtigende Worte – er erwartet konkrete Hilfe, transparente Kommunikation und eine ehrliche Debatte über die Sicherheit unserer Infrastruktur. Dieser Vorfall zeigt, wie verletzlich unsere Versorgungssysteme sind. Er sollte Anlass sein, endlich über Notfallpläne, Vorsorge und die Verantwortung der Politik gegenüber den eigenen Bürgern zu sprechen. Ich appelliere an Medien und Verantwortliche: Berichten Sie umfassend, handeln Sie entschlossen und zeigen Sie, dass die Menschen in Berlin nicht allein gelassen werden.mehr... -
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Silvester war einmal ein Volksfest. Leider haben drei Regierungen es nicht geschafft oder nicht gewollt, die chaotischen Zustände auf unseren Straßen zu beenden. Ich bin für ein Böllerverbot. Es ist kein Spaß, wenn Böller und Raketen auf Passanten und Einsatzkräfte geschossen werden. Es ist auch kein Spaß, wenn Menschen dadurch verletzt werden oder sich verletzen. Es sollte ein zentrales Feuerwerk geben, das durch Fachleute gezündet wird. Ein weiterer Punkt, der für ein Verbot spricht, sind die Kosten. Was kostet der Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst? Was kostet die Versorgung der Verletzten? Das Personal in den Krankenhäusern hat auch ohne die Behandlungen der zusätzlichen Patienten genug Arbeit. Spezialisten versuchen aus Knochensplitter und Hautlappen eine Hand oder einen Finger zu formen. Leider bleibt trotz aller ärztliche Kunst oft nur die Amputation. Viele Menschen halten das Böllern für Tradition. Tradition? Wir gehen heute mit Zahnschmerzen zu einen Zahnarzt in die Praxis. Wir lassen und doch nicht den Zahn von einen "Zahnbrecher"ziehen. Auch das war einmal Tradition. Wir Menschen haben in unserer Geschichte viele alte Traditionen abgelegt und sind neue Wege gegangen. Vieleicht gelingt es uns ja, Silvester neue Wege zu gehen. Die Umwelt und die Tiere werden es uns danken.mehr... -
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Warum sollte das Jahr 2026 friedlich beginnen oder in dem Sinne verlaufen, wenn es das alte schon nicht war? Es sind dieselben politischen Akteure geblieben. Die USA, jetzt unter Trump, schalten und walten nach Belieben, und andere Meinungen sind für sie feuchter Kehricht. Der 26. US-Präsident Th. Roosevelt erweiterte am 06.12.1904 in seiner Rede die Monroe-Doktrin, in der er mit dem Isolationismus in der US-Außenpolitik brach und die Polizeigewalt der Staaten als expansionistisches Mittel seiner Politik festlegte (Roosevelt-Corolarry-Zusatz). Und Trump ist voll drin: Wer sich dem Willen der USA nicht fügt, wird bekämpft, und wenn es nicht anders geht, mit Waffengewalt. Russland wird der größten Verbrechen bezichtigt, und die USA bombardieren ohne Kriegserklärung den Iran (den sie wegen seines Ölreichtums ebenso im Visier haben wie Venezuela) und nun Venezuela selbst. Dass harte wirtschaftliche Interessen der USA im Vordergrund stehen, wird immer deutlicher und auch zugegeben. Den Panamakanal wollen sie unter ihre Kontrolle bringen und Gaza als Badeidylle für das US-Establishment herrichten. Aus „nationalen Sicherheitsinteressen“ soll Grönland vereinnahmt werden, nur weil dort russische und chinesische Schiffe internationale Seewege nutzen. Da wird moniert, dass sich die russische Marine auf der Ostsee breit macht und vergisst geflissentlich, dass a) Russland Anrainer ist und b) die NATO (incl. Manöver und Marine-Stützpunkt in Rostock-Warnemünde) inzwischen die Ostsee beherrscht. Das wird mit keinem Strich erwähnt. Und wenn die derzeitige Übergangschefin Venezuelas nicht lieb und brav ist (und ÖL liefert), wird die zweite militärische Welle der USA den Rest besorgen. Die Friedensnobelpreisträgerin Machado lässt Trump fallen, sie ist nichts für ihn in seinen Plänen. Und die EU äußert nur zaghafte Kritik. Merkt denn hier niemand, dass wir alle nur und ausschließlich von US-Interessen abhängig sind, uns jegliche Souveränität fehlt und wir mit 11 (elf!!) militärischen Stützpunkten der USA in Deutschland das Zentrum eines möglichen Schlachtfeldes sind? Die ersten Bomben fallen hier und nicht in den USA! Die USA interessieren sich nur so lange für uns, solange wir ihnen dienstbar sind. Die europäischen Politiker sollten aus der Historie eines nicht vergessen: Man sollte sich Russland nie zum Feind machen (das hat schon der alte v. Bismarck gewusst), zumal es die größte Atommacht der Welt ist. Das Geschriebene ist keine Hetze meinerseits gegen die USA, es sind nur Fakten, die nicht wegzudiskutieren sind. Wolfgang Mengel, Stralsundmehr...