Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Zum Problem Griechenland

18.06.2015, Johann Helbig, Rostock, Blücherstrasse 32 a

Erst einmal sind die Mitglieder der Linkspartei in Griechenland offiziell und ohne

Wahlbetrug gewählt worden. Da die Linkspartei nicht allein regieren konnte, hat sie sich ein Partner gesucht. So entstand das Rechts-Links-Bündnis,indem die Linkspartei die dominierente Partei ist. Sie stellt die meisten Regierungsmitglieder, einschließlich den Ministerpräsidenten. Dagegen gibt es

schließlich keine Einwände. Dengste!

Eine Linksregierung unter den EU-Ländern, das geht gar nicht. Da die vorherigen griechischen Regierungen (außer die Letzte vor der Tsipras-Regierung) einen Riesenschuldenberg bei dem IWF, der EZB und den reichen

Euro-Geberländern hinterlassen haben, wird die jetzige Regierung

aufgefordert,die Schulden in einem inakzeptablen Zeitraum zu begleichen.

Zahlreiche Reformvorschläge zu Einsparungen wurden dem IWF, der EZB und der Geberländern (künftig-Geberländer) vorgelegt, die den Geberländern nicht

weit genug gingen. Diese wurden abgelehnt, mehr Zeit zur Rückzahlung der Milliardenbeträge wurde abgelehnt. Die Geberländer wollen, dass die

durchgeführten Renten-und Lohnerhöhungen zurückgenommen und die eingestellten Arbeitnehmer wieder entlassen werden. Das würde bedeuten, dass die Menschen auf die Strasse gehen und die jetzige Regierung

abtreten müsste.

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