Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Zum Möwenfütterungsverbot

20.08.2014, Detlef Neumann
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Leserbriefe zum Thema Möwen"
im Rostocker Blitz vom

Aus welchem Munde stammt dieses Verbot? Ebenso könnte man vor jedem Einkaufscenter Fahndungsbilder aufhängen, auf denen jene Verbotsbeführworter abgebildet sind. Mit der Bekanntmachung, dass an diese Personen fünf Jahre keine Lebensmittel zu verkaufen sind. Hätten unsere Fischer heute noch ihre Arbeit, hätten die Möwen auch noch ihre tägliche Mahlzeit. Wenn die ersten Windräder vor der Küste Warnemündes auftauchen, gibt es sowieso kaum noch Urlauber. Dann gibt es auch keine Fischbrötchen vom Kutter, wer sollte diese dann noch kaufen. Und wer sich heute als Einheimischer über das Kreischen der Möwen beschwert, ist in meinen Augen höchstens ein zugereister. Wie auf dem Lande, wo sich die Leute über einen krähenden Hahn aufregen. Doch Vorsicht, selbst Spatzen machen Lärm.

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