Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Zugeständnisse machen

17.05.2017, Anonym, Rostock (Name dem Verlag bekannt)
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Leserbrief »Zur GEZ«"
im Rostocker Blitz vom 14.05.2017

Die GEZ-Gebühren sind doch im Grunde eine gesetzlich staatlich genehmigte pauschale Zwangsgebühr. Aus dieser Misere kommt man doch erst heraus, wenn man gestorben ist. Durch die jährliche Rentenerhöhung hat man dann eines Tages den vorgeschriebenen Regelsatz überschritten und soll nach vorheriger Befreiung diese aufgezwungene Gebühr auch noch nachzahlen. Steht auch auf dem Infoblatt der GEZ. Nun, ich bin nicht bereit, diese Nachzahlung zu leisten, eher ginge ich in Haft. Aber das wäre ja auch nicht kostenlos, das würde Steuergelder kosten. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz – wozu eine Rentenerhöhung, wenn das gleich wieder kassiert wird? Der Staat sollte endlich seinen Rentern kleine Zugeständnisse machen. Zumal das Fernsehprogramm viel zu wünschen übrig lässt. Schreiben der GEZ sind maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig. Man verhandelt praktisch mit einem Phantom. Rentenerhöhung wird von der GEZ als Einkommenssteigerung bezeichnet. Welch ein Hohn!

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