Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Zu soziale Gerechtigkeit

05.02.2019, Rainer Gutz, Neubrandenburg
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Soziale Gerechtigkeit"
im Wismarer Blitz vom 05.02.2019

Sehr geehrter Herr Haesener, sie haben total Recht, seit langem schreibe ich mir hier in den Leserbriefen die Finger wund und prangere diese soziale Ungerechtigkeit nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa an. Aber in dieser kapitalistischen Gesellschaft der Egoisten und machtgierigen Eliten will von diesen Herrschaften keiner was von sozialer Gerechtigkeit hören. Im Gegenteil, unsere CDU- und FDP-Politiker fordern sogar immer noch mehr Steuerentlastungen für ihre reiche Klientel, deren Marionetten sie ja nur sind. Selbst die SPD hat über zig Jahre ihren sozialen Charakter abgelegt und vergessen, wen sie vertreten soll und bekommt jetzt endlich die Strafe vom Wähler dafür. Und siehe da, auf einmal wollen sie vor den Europa- Wahlen und den 3 Wahlen in den Ostländern wieder mit sozialen Wohltaten ihr eigenes Fell retten, sprich ihren politischen Untergang verhindern. Es wird wirklich Zeit, dass auch die CDU ihre Klatsche bekommt damit die Herrschaften aufwachen.

Ich fordere die Abschaffung der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Europa, sie dient nur der Ausbeutung von Millionen Osteuropäern, die zum Billiglohn und unter menschenunwürdigen Bedingungen fern von ihren Familien dahin vegetieren, oder wenn Freizügigkeit, dann erst ab einem Gehalt von 6000 Euro Brutto.

Einen Stundenlohn von mindestens 15 Euro in Deutschland, damit jeder ordentlich Leben kann und auch eine ordentliche Rente im Alter hat.

Eine soziale Abgabe von 10 Prozent für Reiche ab 200.000 Einkommen/Jahr vor der Steuer, die nur zur Umverteilung an Arme genutzt werden darf.

Und endlich eine Familienpolitik als ein Gesamtsystem, die den Namen auch verdient und Familien mit mehreren Kindern so fördert, dass sie nicht arm sind, nur weil sie mehrere Kinder haben. Mit Steuererleichterungen, günstigem Wohnen, geförderten Urlaub gerade in Ferienzeiten, Familienauto fördern und vieles mehr. Kinder sind unsere Zukunft hört man aus aller Munde. Doch es wird immer noch viel zu wenig getan, damit sich auch Deutsche wieder mehr Kinder anschaffen. Dann brauchten wir in 20 Jahren auch keine Zuwanderung mehr.

Dies sind nur einige Ideen, die das Leben in Deutschland gerechter machen würden, aber es wird leider niemals so kommen, weil die Eliten nicht bereit sind, auch nur ein wenig von ihrem Reichtum und schon gar nicht von ihrer Macht abzugeben.

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