Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Worte,nichts als Worte

06.11.2018, Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin

Ich kann dieses tägliche Geschwafel der Parteigrößen von CDU und SPD nicht mehr hören und lesen.

Nach den Stimmenverlusten der Parteien, fällt den Politikern nichts anderes ein, als "wir müssen,wir müssen..."

Man fragt sich doch, woher denn diese plötzlichen Erkenntnisse kommen, und warum man nicht vorher dazu in der Lage war zu erkennen, wo der Hase im Pfeffer liegt?

Aber es war ja bislang so bequem. Das Volk war ruhig, weil es ihm relativ gut geht.

Nun, wo sich Konflikte in Folge der abgehobenen Politik der Merkel-Regierung zuspitzen, reibt man sich erschrocken die Augen.

Was man aber an Schlussfolgerungen hört, ist das ewige Mantra von der Notwendigkeit der Erneuerung der Partei.

Der Fisch stinkt zuerst am Kopf, sagt der Volksmund. Mit den ewig gleichen Köpfen an der Spitze, wird dabei nur alter Wein in neuen Schläucher heraus kommen.

Karl-Heinz Fehrmann, Schwerin

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