Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Wie wird Europa nach der Wahl?

06.05.2019, Rainer Gutz, Neubrandenburg

Der CSU Mann Manfred Weber tingelt dieser Tage durch Europa und will ja der neue Kommisionspräsident der EU werden wenn am 26.05 19 gewählt wird und den alles knutschenden und tätschelnden Juncker beerben für den es ja höchste Zeit wird in Rente zu gehen. Wenn man dem Manfred Weber so zuhört bei seinen Auftritten, dann kommen aus seinem Mund auch nur Parolen wie schlimm doch die rechten Feinde der Demokratie sind und das sie Europa zerstören wollen. Und er der Retter Europas ist. Er wirft den anderen Parteien, die ein anderes Europa wollen als das was wir gegenwärtig haben vor, die EU durch Populismus zerstören zu wollen. Diesen Begriff, Populismus, gebraucht er wie ein Schimpfwort und ist doch meines Erachtens selbst der größte Populist. Denn man hört kaum mal etwas über ein Programm womit sie die EU verändern und weiterentwickeln wollen. Denn das wollen sie auch gar nicht. Wenn es nach Weber und die EVP geht dann soll alles so bleiben wie es ist. Sie haben die Macht, die Kapitalisten plündern die EU Bevölkerung aus, die Regierenden stecken sich die Taschen voll und denken gar nicht daran, die EU-Außengrenzen zu schließen damit der Strom der Migranten niemals endet, denn sie alle werden dadurch Jahr für Jahr immer reicher auf Kosten der Steuerzahler und wollen uns einreden, sie machen das Beste für Europa. Sie reden mit ihrem populistischen Gefasel von einem einigen Europa von den Vereinigten Staaten von Europa, die es nie geben wird schon allein aus sprachlichen Gründen. Denn als erstes bräuchte es erst ein mal eine einzige Amtssprache, die es nicht gibt. Man sieht doch in Brüssel wie in 28 Sprachen debattiert wird. Dann redet man von gerechter Migrantenverteilung, die es auch nie geben wird, weil viele Länder diese Kulturen nicht wollen. Auf allen wirtschaftlichen Gebieten läuft Europa den USA und China hinterher. Und das alles, weil alle sich nicht einigen können und nur auf Fördergelder aus Brüssel warten. Kein Autokonzern und kein Internetanbieter oder Chemie-Konzern will mehr ohne Fördergelder aus Brüssel Entwicklungsarbeit leisten. Und so ruinieren sie Europa Stück für Stück bis es von selbst auseinander bricht, weil die Völker es satt haben. Daher ist es besser, wir gehen zum Ausgangspunkt zurück und gründen ein europäischen grenzenlosen Wirtschaftsraum ohne Zölle aber mit geschlossener Außengrenze. Mit gemeinsamer Außen-, Handels- und Rüstungspolitik im Mehrheitsprizip, wo jedes Land pro jede Millionen Einwohner auch soviele Stimmen hat und ansonsten seine eigene Politik machen und selbst bestimmen wie es leben will und kann. Dies sind meine Gedanken, wenn ich an die EU Wahl denke und es ist gut, dass jeder Bürger frei entscheiden kann welches Europa er will. Ob er es dann auch bekommt, ist dann die zweite Frage!

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