Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Wie aus dörflicher Idylle Gewerbesteuern generiert werden...

26.09.2017, Helmut Hochmuth, 18107 Lichtenhagen-Dorf
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Zerstörung der dörflichen Idylle in Lichtenhagen-Dorf"
im Rostocker Blitz vom 17.09.2017

"Ein Schelm, wer Böses dabei denkt."

Es gibt Gemeinden, in denen nichts passiert; es gibt auch welche, in denen noch weniger die Gemüter motiviert und es gibt "Ortsrandlagen", die sich hervorragend für "Umwidmungen" eignen. Eine solche scheint sich mit Lichtenhagen-Dorf geradezu anzubieten. Unter Umgehung einer nicht unbeträchtlichen Zahl aus der Einwohnerschaft wird offensichtlich versucht, Tatsachen vor einer (unliebsamen) Diskussion zu schützen. Lichtenhagen-Dorf sollte eine Tankstelle und einen Supermarkt erhalten. Und zwar dort, wo die Wlt noch in Ordnung scheint. Toll! Es fällt schwer, die Motivation für eine solche Entscheidung zu erkennen, es sei denn, es geht weniger um das Ortsbild, als viel mehr um zusätzliche Einnahmequellen für die Gemeindekasse. Nun ist Letzterem, dem Grundsatz nach, nur wenig entgegen zu setzen, wenn dieses Ansinnen einer vernünftigen Argumentation und der Einbeziehung der "Anliegerbevölkerung" folgt. Das war jedoch Fehlanzeige. Es bleibt abzuwarten, was dazu die Einwohnerversammlung am 28.09.2017 zu Tage befördert...

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