Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Was wollen die ständigen DDR-Hasser nach 30 Jahren deutscher Einheit eigentlich noch?

08.04.2019, Hartwig Niemann, Rostock

Sollen die ehemaligen DDR-Bürger, die auch jetzt noch nicht klatschen, wenn Ex-Bundespräsident Gauck nach 30 Jahren deutscher Einheit durch Deutschland reist und den Mund gegenüber Andersdenkenden aufmacht, wie Heinrich IV. auf seinen Weg nach Canossa im Büßergewand – ohne Schuhe und im wollenen Gewand – den gleichen Weg gehen.

Sollen sie Abbitte tun, damit Ex-Pastor Gauck sie von den Fesseln ihres Bannfluches befreien kann? Aber Ex- Bundespräsident Gauck ist nicht Papst Gregor VII.

Er ist auch nicht Dionys von Syrakus, um sich wie dieser das Recht herauszunehmen, den ehemaligen DDR-Bürgern, die zwar die Einheit wollten aber keinen Kapitalismus, eine Lehre zu erteilen. Sie brauchen keinen Platz an der „pastoralen Tafel“, damit ein Ex-Pastor immer und immer wieder das Damoklesschwert an einem Pferdehaar über ihre Häupter hängen kann und immer wieder 40 Jahre DDR Vergangenheit dogmatisch wie eh und je an den Pranger der Geschichte stellt.

 

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