Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Warum blind die OB schützen?

18.03.2013, F. Bentin
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Die Schweriner blieben außen vor/ "Nur" 13 Millionen neue Schulden"
im Schweriner Blitz vom 17.03.2013

Ich muss mich zu Ihren Beiträgen einmal zu Wort melden. Sonst lese ich den BLITZ sehr gern, aber was Sie diesesmal geschrieben haben, trifft überhaupt nicht meine Zustimmung. Ich habe in der SVZ alles genau verfolgt. Warum stellen Sie sich so blind schützend vor die Oberbürgermeisterin Frau Gramkow? Sie hat doch eine Sparliste vorgelegt, die den Bestand von Ataraxia und anderen Bildungseinrichtungen gefährdet hätte. Ich habe mich persönlich an die Stadtoberen und alle Fraktionen mit einem Protestbrief gewandt und von der Fraktion der Unabhängigen Bürger auch eine sehr ehrliche Antwort erhalten. Ich bin jedenfalls dankbar, dass durch die Stadtverordneten eine eigene Liste beschlossen wurde und meine Nichte weiterhin Musikunterricht bei Ataraxia erhält und sich Frau Gramkow mit ihrer Liste nicht durchgesetzt hat. In der Bürgerversammlung wurde sogar gesagt, dass mit ihr

keine Kündigungen bei städtischen Angeboten kommen würden. Sind denn die vielen engagierten Lehrer bei den Freien Trägern weniger wert, also ganz

ehrlich, so geht das doch nicht! Wenn die Stadtfinanzen nicht ausreichen, kann man nicht immer munter so weitermachen, das sollte sich unsere Bürgermeisterin mal vor Augen führen. Als Vorruheständler weiß ich wovon ich rede, da muss man auch mit wenig zurechtkommen. Deswegen finde ich es auch nicht dramatisch, wenn ein Radweg nach Plate oder der Berliner Platz nicht gebaut wird. Das ist meine Meinung! (Bin gespannt, ob Sie das auch mal drucken würden)

 

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