Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Wann denn endlich?

27.02.2016, Ulf-Harry Kugelmann, Neuwied/Rh.

 

 

W A N N machen Kanzlerin, Außenminister sowie ihre EU-Kollegen den GCC-Staaten unmißverständlich deutlich, was jetzt und zukünftig von ihnen erwartet wird, um dieser Herausforderung g e m e i n s a m zu begegnen, zumal die Ursachen für diese Fluchtbewegungen Richtung Europa vor Ort zu finden sind?

Wann wird endlich wieder mit e i n e r Stimme gesprochen?

 

Was in NMO verstanden wird ist K L A R T E X T. „Diplomatische Ententänze“ und „nettes Auftreten“ beeindrucken hier nicht.

 

 

Während die Flüchtlingsströme über das Mittelmeer und die Ägäis unvermindert anhalten und die EU-Staaten ein erbärmliches Bild abgeben, das geprägt ist von Kleinstaaterei, Hilf- und Ratlosigkeit sowie nationalem Egoismus, lehnen sich die Herrscher von Saudi Arabien, Kuwait, Oman, Katar, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emirate selbstzufrieden zurück und genießen weiterhin ihren nicht selbst erarbeiteten Reichtum. Sie sehen sich auch weiterhin in keiner Weise gemüßigt, ihren Glaubensschwestern und –brüdern. Unterkunft sowie finanzielle Unterstützung zu gewähren, was für sie ein Leichtes wäre.

 

Von Seiten Saudi-Arabiens den Bau von 200 Moscheen in Deutschland beziehungsweise Europa finanzieren zu wollen, klingt doch hier wohl wie Hohn.

 

Wo bleibt die vielgerühmte arabische Gastfreundschaft? Fünfmal am Tag zu beten, ist jetzt und zukünftig einfach zu wenig.

 

Desweiteren wäre folgende Frage an die Organisation für islamische Zusammenarbeit, in der 56 Staaten organisiert sind, zu stellen: "Wo bleibt die islamische Solidarität?"

 

Wieviele Menschen müssen auf ihrer Flucht noch sterben? Die Straßen Richtung GCC-Staaten wären in einem hohen Maße sicher und die Entfernungen wesentlich kürzer.

 

Der Weg nach Europa ist zu lang und gefahrvoll, und am Ende wartet oft die Enttäuschung.

 

 

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