Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Vorschlag an die Medien

25.03.2018, Wolfgang Mengel, Stralsund

Die Medien haben ihre Pressefreiheit, der Bürger seine Meinungsfreiheit, beides grundgesetzlich geschützt. Viele Menschen machen davon Gebrauch, das ist in den Internetportalen der Printmedien und auch in ihnen selbst als veröffentlichte Leserzuschriften zu verfolgen, d.h. also, die Angesprochenen sind über die Stimmungslage in der Bevölkerung bestens informiert. Ich persönlich und sicherlich auch die vielen andere Leser möchten diesen Kanal nicht nur als Ventil nutzen, um gesellschaftspolitischen Frust abzubauen, sondern unsere Gedanken sollten bei denen ankommen, an die sie gerichtet sind. Und es ist sehr stark zu bezweifeln, dass das auch der Fall ist. Insofern wäre es sehr wünschenswert, dass, denn die Medien sind ja nach Legislative, Exekutive und Judikative die vierte Macht im Staate, sie vor allem Parlament und Regierung die Stimmungslage der Bevölkerung konkret auf den Tisch legen, damit die politische Obrigkeit auch weiß, was an der Basis los ist. Die Regierenden sind nicht vordergründig denen verpflichtet, die die Millionen und Milliarden haben, sondern den Millionen Menschen, die sie gewählt haben. Damit sie uns dienen können (ist im Amtseid der Bundeskanzlerin verankert), müssen sie über die Stimmungslage ihrer Wähler informiert sein. Und das wäre eine dankbare Aufgabe der Medien, den Menschen hierbei dienlich zu sein.

 

 

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