Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Visionen vom Stadthafen

25.01.2012, Jerzy Lukoszek

Endlich macht sich einer Gedanken über die Zukunft Rostocks und schon sind sie wieder da, die Schreihälse, die alles schlecht reden, was vom amtierenden OB Roland Methling kommt. Da werden die voraussichtlichen Kosten ins Feld geworfen die nicht aufzubringen sind, so die Kritiker und von einem Denkmal des OBs gesprochen. Hier erleben wir die Scheinheiligkeit der Parteien. Es erinnert an Debatten in der Bürgerschaft. Jedes, aber auch jedes Projekt, was vom amtierenden OB kommt wird von den meisten Fraktionen sofort abgelehnt ohne sich darüber Gedanken zu machen, denn alles was vom OB kommt, kann einfach nicht gut sein – so wird argumentiert. Hier gerade zu diesem Thema Stadthafen, wird der Beweis geliefert. Da wird von Kosten geredet, die Rostock nicht aufbringen kann, wo waren die Fragen denn als Rostock bis 2005 von einem OB regiert wur­de der einen Schuldenberg angehäuft hat, der fast die Selbständigkeit von Rostock gefährdet hätte? Erst durch die konsequente Arbeit von Roland Methling ist für Rostock wieder Licht am Ende des Tunnels sichtbar.

Ich frage mich nach wie vor, warum werden die Verantwortlichen für diese Schuldenanhäufung nicht zur Verantwortung gezogen? Wie kann es sein, dass immer noch Vertreter in der Bürgerschaft sitzen, die das zu verantworten haben? Die Hauptverantwortlichen sollten man zur Kasse bitten und nicht noch hohe Positionen in Aufsichtsräten besetzen lassen. Jeder Bürger dieses Landes muss selbst für seine gemachten Fehler gerade stehen, warum diese Leute nicht, oder gilt das Grundgesetz nicht für alle? Ich für meinen Teil bewundere den Mut, den Roland Methling aufbringt und bitte ihn weiter so standhaft zu bleiben, damit Rostock 2018 schuldenfrei ist und über Investitionen für die Zukunft selbst entscheiden kann. Ich wünsche mir, dass es auch so von den Wählern Ros­tocks gewünscht wird.

Meine Stimme für Roland Methling.

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