Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Unfassbar!

06.11.2019, Hartwig Niemann, Rostock

Wir leben doch inzwischen seit nunmehr 30 Jahren in einem Rechtsstaat. Warum so frage ich mich, holt man auf einmal diese Urproblematik von „unklaren Todesfällen im Kindesalter oder Adoptionsverfahren“ wieder aus der Schublade. Wer sich in der DDR ungerecht behandelt gefühlt hat und der Annahme ist, dass der Umgang mit seinem Kind missbraucht oder kriminell war, könnte doch Strafanzeige „gegen Unbekannt“ stellen. Oder?

So lange es keine Beweise gibt, das sollte sich die neue Sozialministerin hinter die Ohren schreiben, gilt in der Bunderepublik die Unschuldsvermutung. Diese Wichtigtuerei von Politikern, ohne Beweise Behauptungen aufzustellen die juristisch nicht belegbar sind, ist aus meiner persönlichen Erfahrungen nur das Bemühen von anderen Problemen in der SPD abzulenken. Was mich immer wieder wundert, dass ausgerechtet in der gegenwärtigen 30jährigen Vergangenheit diese Problematik gemeinsam mit vielen anderen wieder über die DDR ausgeschüttet wird. Die Vergangenheit schlecht zu reden ist insbesondere auf die vom Untergang bedrohten Parteien SPD und CDU zurückzuführen. Eine andere Erklärung gibt es für mich nicht. Das ist Methodik.

Für die nachfolgenden Behauptungen gibt es keinerlei Beweise.

„In Mecklenburg-Vorpommern gibt es auch 30 Jahre nach dem Mauerfall“ hört hört „noch große Lücken in der Forschung zu Kindstoden, Kindesentzug und Adoptionen in der DDR. Sozialministerin Stefanie Drese (SPD)“ kaum im Amt und schon die große Klappe „und die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Anne Drescher“ diese Dame darf natürlich nicht fehlen, obwohl die Stasibeauftragten sich inzwischen nach einem anderen Job umsehen müssen, weil die Stasiakten endlich ins Bundesarchiv kommen, also kurz vor der Arbeitslosigkeit stehen – lach lach – „fordern eine Studie dazu. Denn mehr als 200 betroffene Angehörige hätten sich in den vergangenen Jahren mit Anfragen zu frühverstorbenen Kindern, unklaren Todesfällen im Kindesalter oder Adoptionsverfahren an die Behörden gewandt“ (welche Behörden waren das?), „teilten Drescher und Drese am Mittwoch in Schwerin mit.

Die Fälle zeigten aber auch, dass Eltern dem damaligen System alles zutrauten“

(Donnerwetter was für eine Zumutung, gab es in der DDR nur Verbrecher – auch unter den Ärzten die mit dieser Problematik betraut wurden - es sieht so aus) – „selbst beim Tod von Kindern zu mauscheln.“ Das ist eine schwere kaum nachvollziehbare Anklage, die ohne Beweis in den Raum geblasen wird. Sie sollten mit solchen fadenscheinigen Behauptungen etwas vorsichtiger umgehen!!

Eine Trauerbegleitung für Eltern, deren Kinder kurz nach der Geburt starben, gab es nicht. Sie hätten keine Möglichkeit gehabt, Abschied zu nehmen, so Drese“ (Woher haben sie diese Weisheit? Belegen Sie bitte diese im Raum stehend Behauptung!!) „Es müsse sichergestellt werden, dass die Menschen, die für sie so wichtige Beratung, Hilfe, Unterstützung und öffentliche Aufmerksamkeit bekommen. Laut Drescher könnten das neben der Klärung des jeweiligen Falls anhand der Akten auch Hilfen für die Trauerverarbeitung sein wie Gespräche mit kompetenten Seelsorgern zu sprechen oder das Pflanzen von Rosen oder Apfelbäumen zum Abschiednehmen.

Diese Eltern möchten genau wissen, was damals mit ihren Kindern passiert ist. Viele Eltern plagten noch immer Vermutungen, dass ihr in der DDR für tot erklärtes Kind vielleicht gar nicht tot war, sondern zur Adoption freigegeben wurde. Beweise für solche Fälle gebe es aber nicht, sagte Drescher. Wegen der damaligen Abläufe sei das auch nicht vorstellbar. Beispielsweise musste jedes tote Kind bis zum 16. Lebensjahr obduziert werden.“ (Was sagen Sie dazu, Sie „kluges“ Kind von der SPD!“)

 

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