Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Unerwünscht

10.06.2015, Hans Dieter Tenter, Rostock

Am 4. Juni wurden wir als Hundehalter am Strand von Warnemünde vom dortigen Strandvogt des Strandes verwiesen. Unser Aufenthalt war an einer Strandbaude mit Sitzmöglichkeit und der Möglichkeit einen Imbiss zu sich zu nehmen und nicht direkt am Sandstrand. Unser angemeldeter Husky hat sich in keiner Weise zum Beklagen aufgeführt, im Gegenteil, er wurde von den dort anwesenden Besuchern nicht einmal wahr genommen. Auf meine Frage an den Strandvogt, warum der Hund nicht im Bereich der Baude sein darf, war die Antwort: »Das steht so in den Satzungen.« Ich sehe das als Diskriminierung an. An den Strandübergängen sehe ich was alles verboten ist , aber kein Verbot für Pferdereiter, die die Pferdehinterlassenschaften einfach liegen lassen. Was ist eigentlich an einem Aufenthalt mit Hund an einer Strandbaude mit einer Imbissmöglichkeit auszusetzen, denn an den ausgewiesenen Strandabschnitten ist die Möglichkeit des Verzehres oder gar ein sitzendes Ausruhen nicht gegeben. Der Hundestrand im Bereich der Wilhelmshöhe ist gar für Spaziergänger wegen der dort liegenden Kieselsteinmenge gefährlich.

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