Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

»Überwachung« für alle ...

13.02.2012, Jürgen Hellmer, Dömitz

Der politisch einäugige, halbblinde Bundesverfassungsschutz muss auf seine alten Tage mal wieder die brav-biederen Bundestagsabgeordneten der Linken beobachten.

Das rechte Auge immer permament zuzukneifen, müsste doch schon Krämpfe oder Lähmungen in der entsprechenden Gesichtshälfte auslösen. Vielleicht hilft eine auflösende Entspannungsmassage. Aber reicht dies aus?

Ist es nicht dringend erforderlich – im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes nach Artikel 3 Grundgesetz – z.B. auch die CDU, welche im Osten in der Nationalen Front mit am energischten für die Diktatur des Proletariats eintrat, unter verdachtsunabhängige Beobachtung zu stellen? Manche huldigten ja noch im Sommer 1989 dem »Antifaschistischen Schutzwall« oder »Mauer« genannt. Außerdem dürfte es doch »entlarvend« sein, wenn die heutige CDU-Vorsitzende in früheren Jahren aktiv in einer FDJ-Leitung mitwirkte.

Der aktuelle CSU-General Dobrindt schweigt beharrlich zu diesen »Vorkomnissen«. Aber was will man als Bürger schon von jemandem verlangen, der mit seinen »pubertären Sprüchen« mental noch in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts steckengeblieben ist.

Zur »geheimdienstlichen Überwachung« sind ebenfalls die Bundnisgrünen auf Bundesebene geeignet, wenn z.B. ein Jürgen Trittin einst beim Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) gastierte oder sich eine frühere Bundestagsvizepräsidentin namens Antje Vollmer in den 70er Jahren als Maoistin betätigte. Vom »Möchtegern-Aufständischen« Joseph Fischer ganz zu schweigen. Welche Not für den Geheimdienst ...

Währenddessen marodiert eine rechte Terrorzelle angeblich unbeobachtet fast zehn Jahre durch die Lande. Deutschland 2012!

 

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