Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Trinkwasser sparen oder nicht sparen?

10.12.2010, Erich Weber

Bisher hieß die Empfehlung, die Bürger sollen mit Trinkwasser sparsam umgehen, dass die Aufbereitung dazu hohe Kosten verursacht. Neuerdings heißt es, die sei nicht zeitgemäß, weil sonst die Abflusskanäle zu wenig Wasser zur Beseitigung des Abwassers hätten und dies kostet dann von der entgegengesetzten Seite zu viel, was auch der Verbraucher zu spüren bekommt. Dies ist ein großer Widerspruch. Wäre es da nicht ganz einfach, man würde je nach Bedarf aus der Ostsee, Binnenseen, Bächen, Kanäle und Flüssen ungereinigtes Wasser entnehmen und in die Abwasserkanäle einleiten!? Bei ausreichend Regen ist dies nicht notwendig. Die Entnahme der oben genannten ungereinigten Gewässer lassen sich an günstigen Abflussstellen durch elektrische Pumpwerke einleiten. Die elektrischen Anlagen könnten durch mittelgroße, windgetriebene Elektrorotoren preisgünstig direkt betrieben und bei genügend Regen abgestellt werden! Was meinen Politiker und Fachleute dazu!?

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