Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Tempo 30-Forderung

02.07.2012, Jürgen Ebermann, Hagenow

Es ist schon eine »bodenlose Frechheit«, was sich weltfremde rot-grüne Dogmatiker mit der Forderung nach einem flächendeckenden Tempo 30 in Städten und Gemeinden wieder haben einfallen lassen. Ist so etwas überhaupt verfassungsgemäß?

Ich lasse mich als erwachsener Autofahrer doch nicht von zum Teil früheren K-Gruppen-Angehörigen gängeln und manipulieren.

Sollen wir im Schneckentempo per Drahtesel, auf Schusters Rappen oder gar wieder mit der Postkutsche zur weit entfernten Arbeitsstelle gelangen?

Nach meiner Auffassung ist eine Mindestgeschwindigkeit von mindestens 80 Stundenkilometern in Ortschaften erforderlich. Gemäß dem Motto: »Freie Raserei für pseudofreie Bürger« sollten unsere Autobahnen für mittlere Reisegeschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern großräumig neu- und ausgebaut werden.

Fließender, effizienter Verkehr statt überflüssiger Staus kommt sogar der Umwelt und CO2-Bilanz zugute.

Im Übrigen sollten auch die Giga-Liner für alle Straßen in diesem Land zugelassen werden.

Ist eine Straße zu schmal, muss dies mit einer alternativlosen Verbreiterung ohne Bürgerbeteiligung einhergehen.

Die Alleen sind sowieso entbehlich und stammen aus dem letzten Jahrtausend.

Ein radikales Abholzen trüge zur Verkehrssicherheit bei!

 

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