Mecklenburger Blitz Verlag

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Technische Lösung für "Englisches Gedudel"

17.01.2016, Anonym, Schwerin (Name dem Verlag bekannt)
Dieser Brief bezieht sich auf den Artikel "Englisches Gedudel"
im Schweriner Blitz vom 17.01.2016

Ich musste in den 1990iger Jahren hin und wieder von Elmshorn nach Stralsund oder Greifswald zu Besuch der Eltern fahren.

Es war für uns immer ein Graus weil hinter Wismar auch der letzte UKW-Sender aus dem Westen nicht mehr zu empfangen war. Jetzt war es fast egal ob man Ostseewelle, NDR-MV, Deutschlandfunk oder Antenne MV einschaltete. Es gab durchweg Beat, Pop, HipHop oder anderen musikähnlichen Lärm. Als ich vor einigen Jahren das erste DAB+Autoradio von Kenw....... in mein Auto einbaute, war das ein so überwältigendes Ergebnis, dass ich das nicht mehr missen will.

Als wir dann vor zwei Jahren nach Schwerin zogen, war eines der ersten Amtshandlungen: Ein DAB+Empfänger muß her! Nur mit der Wurfantenne bekommt man im faradayschen Käfig des Plattenbaus 25 Sender - kistallklar.

Mit dem Klinkenstecker geht man in die AUX-Buchse der vorhandenen Stereoanlage. Bei einer modularen Anlage braucht man dann nur den Verstärker.

Um einige Sender zu nennen, die in Schwerin gesendet werden: Absulot Relax, DKultur, DKlassik, Schlagerparadies (nur deutsche), Radio Horeb, Sunshine live, Energy, ERFplus usw. Ich glaube da findet jeder was.

Im Speckgürtel von Hamburg bekamen wir über DVB-T (digitales TV) 31 Sender.

Was ich nicht verstehe, dass man in Schwerin diese Technik nur gegen Bezahlung empfangen darf. Das gesamte Spektrum privater und zum Teil auch einige staatliche Sender sind hier nicht frei empfangbar.

Will die Politik das noch mal ändern? Dann könnten die SAT-Antennen nämlich abgebaut werden.

Wer einen Ratschlag benötigt, gern über meine eMail artur.kluge@gmail.com.

 

Kluge

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