Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Straßenausbaukosten

12.01.2018, Gerd-Rainer Eutin, Sassnitz

Es wurde doch höchste Zeit, sich diesem Thema zu stellen, bevor immer mehr Menschen durch diesen Behördenunsinn in den finanziellen Ruin getrieben werden.

Es ist erschreckend wie ein Minister der CDU, die vielen Forderungen aus allen Schichten, der Bevölkerung den Straßenausbau und Steuermittel zu finanzieren, mit einem klaren Nein vom Tisch fegt. Nur ein Punkt weshalb ich keine CDU mehr wählen wollte. Man hat den Boden der Realität verlorenen hört nicht auf die Sorgen und Nöte der Bürger hat jeglichen Respekt verloren.

Die Verkehrsinfrastruktur zu erhalten und auszubauen ist eine Aufgabe des Staates, unseres Staates. Der Staat sind wir, wir alle sind Nutzer von Straßen, Wegen und Plätzen, fahren sie mehr oder weniger mit normalen oder schweren Fahrzeugverkehr kaputt.

Die Argumentation, der Straßenausbau erhöht den Wert der Grundstücke ist so ein Unfug den man eigentlich gar nicht kommentieren sollte. Die Fachkräfte in den zuständigen Verwaltungen verkennen vollkommen, dass der größte Nutzer der Straßen nicht der Grunstücksbesitzer und auch nicht deren Besucher sind, sondern unendlich viele andere Fahrzeugführer die diese Straßen nutzen.

Warum bin ich, ein Bürger aus MV schlechter dabei gestellt als wie in anderen deutschen Städten, Länder und Gemeinden, die haben längst erkannt, dass die Straßenausbaukosten unfair und der Vergangenheit angehören. Ich bin Bürger der BRD mit einem Grundgesetz und will auch so behandelt werden und nicht anders. Man sollte sich nicht immer hinter irgendwelchen Kommunalgesetzen verstecken. Man sollte zum Wohle des Volkes regieren und nicht gegen Sie.

Wenn man meint, mit dem Haushalt nicht hinzukommen, nutzen sie ganz einfach die vielen Milliarden Euro Einnahmen aus der KFZ Steuer endlich mal zweckgebunden, der ADAC weist seit Jahren darauf hin, dass diese zu wenig für die Verkehrsinfrastruktur ausgegeben werden. Man kann auch die Verwendung von Grundstückssteuern dazu heranziehen. Wenn das noch immer nicht reicht, sollte man endlich die materielle Haftung in allen Leitungsebenen der Verwaltungen durchsetzen, die uns hin und wieder durch Unwissenheit, machmal zu geringem Fachwissen oder auch politischem Unfug jährlich Millionen und aber Millionen kosten. Steuern die die Bürger unseres Landes erarbeitet haben, gehen verloren.

Es nutzt uns kein Jahrbuch, der Steuerverschwendung oder der RTL - Klamauk mit Mario Barth

über die schändlichsten Beispiele wie das Steuergeld zum Fenster hinaus geworfen wird. Es ist absolut nicht zum Lachen, mit welcher Arroganz darüber hinweg gegangen wird, ohne dass sich dafür einer verantworten muss, schließlich werden die hohen Gehälter ja auch mit der hohen Verantwortung der Leistungsträger begründet. Wir sind das Volk, das den Reichtum unseres Landes schafft und dürfen erwarten, dass man damit verantwortungsbewusst zum Wohle Aller agiert...

Schaffen Sie endlich diese unsinnigen Belastungen der Straßenausbaubeiträge ab. Gerd-Rainer Eutin, Sassnitz

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