Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Still Schwarzer

12.02.2014, Günter Althaus, 18055 Rostock

Wenn der ehemalige, vorzeitig pensionierte Angehörige einer Organisation, die einen 2003 außer Dienst gestellten Zerstörer nach Hitlers Lieblingsjagdflieger benannte, heute in Rostock auf Kosten der SteuerzahlerInnen eine üppige Pension bezieht, dann soll er sich still freuen.

Wenn dieser Pensionär zum Vorsitzenden einer christlichen Partei gewählt wird, dann ist mir das unverständlich, aber doch allein Sache der Mitglieder.

Wenn ein Mensch nicht erkennt, dass andere weit klüger und fähiger sind als er, dann ist das traurig, er sollte aber nicht noch hetzen. Willy Brandt rief am 12. Mai 1985 zu dem Generalsekretär dieser Partei aus: „Ein Hetzer ist er! Seit Goebbels der schlimmste Hetzer in diesem Land.“

Wenn jemand glaubt, zweimal mit dümmlichen Auslassungen in schwarzen Rostocker Blättern einen Bundestagskandidaten angreifen zu können, der in der Hansestadt Rostock selbst auch 2013 wieder das beste Wahlergebnis erzielte, und das sechstbeste dieser Partei deutschlandweit, dann sage ich ihm, dass Schweigen in seinem Fall Gold ist.

Günter Althaus

 

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