Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Staatsverschuldung

07.09.2011, G. Mittag

Immer wieder werden große Banken mit Steuergeldern vor dem Ruin aufgefangen. Deutschland ist bis an die Oberlippe verschuldet, da muss man nicht über andere europäische Staaten große Sprüche machen. Heute wird nur noch mit Milliarden Summen herum geworfen.

Frau BK Merkel macht, wie im Krisenjahr 2009, große Bürgschaftsversprechungen. Woher kommt im Schadensfall die Bürgschaftszusage? Alles nur heiße politische Luft. Der deutsche Staat schuldet seinen Gläubigern im Ausland ca. 860 Milliarden Euro. Diese Summen haben in der Regel eine Laufzeit von maximal vier Jahren, dann muss der Finanzminister wieder neue Gläubiger auftreiben. Es ist demnach nur ein schmarler Grad bis zum Staatsbankrott.

An den Sozialsystemen wird ständig herumgekürzt, aber unsere Politiker und deren Beamte haben sich schon immer gut selbst versorgt, ohne jemals dafür einen Cent eigene Beiträge gezahlt zu haben. Da kann man noch so viel beim so genannten kleinen Mann kürzen, wenn auf der anderen Seite das Geld mit vollen Händen heraus geworfen wird. Stelle sich doch einmal einer die Frage, was uns neben den fast 50 Toten in Afghanistan dieser lange geleugnete Krieg bis heute gekostet hat. Brauchen wir eigentlich eine Frau als politische Führung, um wieder im Kriegseinsatz zu sein? Wenn ich derzeit dieses beschämende Bespiel im Zickenkrieg um Hartz IV sehe, glaube ich nicht, dass Frauen eine bessere Politik machen.

Der deutsche Schuldenberg wächst und wächst stetig immer weiter. Aber solche Erkenntnisse kann man nicht aus der BILD-Zeitung erfahren, da muss man schon eine andere Quelle heranziehen.

Nur noch eine Anmerkung: Demokratie endet nicht am Wahlabend, sondern ist Volksherrschaft und muss von den Politikern immer wieder erworben werden. Vielleicht brauchen wir auch bald ein Ägypten oder Tunesien.

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