Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

So geht es nicht

08.12.2017, Sabine und Heiko Nagel, Sassnitz

Durch Krankheit und Kündigung waren wir gezwungen uns an das Jobcenter in Bergen zu wenden. Schon bei der Antragstellung wurde man von den Mitarbeitern unfreundlich und menschenunwürdig behandelt. Man muss als Bürger alles darlegen und fühlt sich als Mensch zweiter Klasse. Trotzdem wir die Papiere persönlich abgegeben hatten, verschwanden diese. Eigentlich fallen die Unterlagen unter den Datenschutz, aber das interessiert das Jobcenter nicht. Darauf angesprochen, bekam man von den Mitarbeitern als Antwort, wir sollten lieber unseren Pflichten nachkommen.Unfreundlichkeit, Inkompetenz, das Gesicht zur Faust geballt und durch jede Frage genervt zu sein - das ist zu viel.

Der Landrat sollte seine Mitarbeiter überprüfen und kontrollieren, wie man mit den Menschen umgeht. Das Grundgesetz sagt aus, dass die Würde des Menschen unantastbar ist.

Wir sind der Meinung, dass diese Mitarbeiter die Menschenwürde gar nicht kennen. Jeder andere wäre froh darüber, so einen Job ausführen zu dürfen.

Sabine und Heiko Nagel, Sassnitz

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