Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Sklavenhandel

18.11.2010, Wolfgang Schutz

Das große Buhlen um die alleinigen Herrscher der Hartz-IV- Empfänger geht in die nächste Runde des Landkreises Prignitz. Bei Nichtzustimmung oder Verschiebung zieht man sogar bis zum Bundesverfassungsgericht.

Der Landkreis kommt nicht mal seinen eigenen Aufgaben nach und will dennoch Hartz-IV- Empfänger verwalten und einen Regiebetrieb betreiben, der direkt oder indirekt als öffentliche Verwaltung kontrolliert. Das heißt, man kann die Hartz-IV- Empfänger genauso wie bei der Arge für ein 1 Euro oder als Maßnahme einsetzen nur, dass der Landkreis abkassiert auf Kosten der Arbeitsloen profitiert, auc werden Arbeitslose an andere Träger verliehen wie z.B. CJD. Das beste Beispiel ist das Schloss Neuhausen-Prignitz was Jahr für Jahr eigenartiger Weise Fördermittel bekommt und die Arbeitslosen gleich dazu, es sind auch meistens die gleichen Leute.

Die Fördergelder waren bestimmt für die Freilegung einer Burgruine und wieder sanieren, dann von zirka fünf bis acht Arbeitslosen nur ein bis zwei Mann nur teilweise daran arbeiten und der Rest private Haus- und Hofarbeiten machen müssen, ist es kein Wunder, dass Arbeitslose keine Chance auf eine Festeinstellung haben. Bei Hinweisen aus der Bevölkerung, geht die Arge wie folgt vor, erst meldet man sich telefonisch an und dann überprüft man die Angelegenheit. Beim Landkreis ist man einen Schritt weiter, man prüft nur telefonisch und das gleich von Sessel aus. Fördergelder werden für private Zwecke eingesetzt und keinen interessiert es ...

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