Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Sigmund Jähn in Schmarl

12.11.2013, Kerstin Schnegula

Wer gern einmal den ersten Deutschen, der in den Weltraum flog, kennen lernen wollte, war am 11. November in der Krusensternschule in Schmarl am richtigen Platz.

Sigmund Jähn, der vor 35 Jahren seine Mission im All verfolgte, war zu Gast im kleinsten Rostocker Stadtteil. Er berichtete aus seinem Leben und stellte sich den Fragen der zahlreichen Gäste, die aus allen Altersschichten ins Atrium der Krusensternschule gekommen waren. Der erste Deutsche im All betonte, dass es zwingend notwendig sei, unsere schöne Erde zu erhalten, auch für unsere Ururenkel.

Für die Anwesenden war es interessant zu erfahren, dass Sigmund Jähn den neuen Entwicklungen in der Weltraumforschung aufgeschlossen gegenüber steht, dass er aber kein Verständnis für eine Mission ohne Wiederkehr hat. Hervorgehoben hat der ehemalige Kosmonaut, dass die Belastungen als Weltraumfahrer außerordentlich hoch seien. Während der längeren Ausflüge ins All muss ein Kosmonaut täglich mindestens zwei Stunden Sport treiben.

Einzelne Abschnitte im Leben von Sigmund Jähn konnten die Zuschauer während einer Dia-Show miterleben. Im Atrium gab es für die interessierten Zuschauer Schautafeln, die die Entwicklung in der Weltraumfahrt beleuchteten.

Den vielen Helfern – auch denen im Hintergrund – um Weltraumspezialist Hartmut Lindner sei Dank gesagt für den berührenden Abend, der mit einer Autogrammstunde mit dem ersten Deutschen im Weltall seinen Ausklang fand.

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