Mecklenburger Blitz Verlag

Das Anzeigenblatt für Mecklenburg-Vorpommern

Schwachsinn

09.06.2016, Anonym (Name dem Verlag bekannt)

Der Senator für Verkehr in der Stadt Rostock, oder wie sich der von allen guten Geistern verlassene Verantwortliche für den Bau der Kreisverkehre in Lütten Klein nennen mag, ist wohl noch nie selbst in seinem Leben mit einem Auto durch eines seiner »Bauwerke« gefahren. Begonnen hat dieser Unsinn mit dem Bau des Kreisverkehrs Rigaer Straße – Osloer Straße mit der Begründung, die vormals vorhanden gewesenen Kreuzungen wären Unfallschwerpunkte gewesen. Im Gegenteil, wegen der Reduzierung von zwei auf eine Fahrspur vor dem Kreisverkehr versucht jeder schnellstmöglich in diesen zu gelangen, weshalb durch diese Drängeleien erst Unfallgefahren heraufbeschworen werden. Während meiner vielfachen Passagen dieser Kreuzungen habe ich dort niemals einen Unfall selbst erlebt noch jemals davon gehört. Im vergangenen Jahr wurde dann die Sanierung der Warnowallee begonnen; sehr lobenswert! Allerdings ist im Zuge dieser Maßnahme wieder ein »Kreisverkehr«, eher ein Karussell, am Abzweig zur Osloer Straße eingerichtet worden, wegen des viel zu geringen Radius‘ aber für die Busse der RSAG sowie Reisebusse und die riesigen Fahrzeuge der Stadtentsorgung vom und zum Recyclinghof ein erhebliches Hindernis darstellt. Wegen solch schwachsinniger Anordnungen wäre ein »normaler«, einfacher Angestellter fristlos entlassen worden, nicht aber so ein gedankenloser Beamter; diese sind ja in diesem so viel gepriesenen Rechtsstaat unkündbar. Der Schwachsinn dieses Beamten kommt außerdem darin zum Ausdruck, dass er im Interesse eines zügigen Straßenverkehrs die Fortführung der Mecklenburger Allee zum Anschluss an den Elmenhorster Weg, wie bereits in der Broschüre »Ihre Stadtverwaltung«von 2014 (!) aus dem dort vorhandenen Stadtplan dargestellt, nicht realisieren lassn hat, bevor er die Baumaßnahmen in der Warnowallee in Auftrag gegeben hat.

J. W. (vollständiger Name der Redaktion bekannt)

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